Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass Friedrich von Wasen, Pastor zu Dietzenbach (Dietzpach), die Pflege und Schaffnerei zu Handschuhsheim (Hentschußheym), die er mit Bewilligung des Pfalzgrafen vom Propst und Konvent zu Lorsch innehatte, aufgrund seines Alters dem Johann Murer von Speyer, Konventuale des Prämonstratenserklosters zu Lorsch, um eine jährliche Pension an Wein und Geld übergeben hat. Der Pfalzgraf bewilligt als Kastvogt und Schirmherr zu Lorsch die mit Zustimmung des Propstes und Konvents darüber ausgestellte Verschreibung.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass Friedrich von Wasen, Pastor zu Dietzenbach (Dietzpach), die Pflege und Schaffnerei zu Handschuhsheim (Hentschußheym), die er mit Bewilligung des Pfalzgrafen vom Propst und Konvent zu Lorsch innehatte, aufgrund seines Alters dem Johann Murer von Speyer, Konventuale des Prämonstratenserklosters zu Lorsch, um eine jährliche Pension an Wein und Geld übergeben hat. Der Pfalzgraf bewilligt als Kastvogt und Schirmherr zu Lorsch die mit Zustimmung des Propstes und Konvents darüber ausgestellte Verschreibung.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 398
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1494 Juli 19 (uff samstag nach der aposteln schidung tag)
fol. 267v-268r [alt: 215v-216r]
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel)
Kopfregest: "Wie herr Friderich von Wasen sin schaffnery zu Hentschußheim herr Johann Muerer ubergeben hatt darin unser gnedigster herr willigt".
Murer von Speyer, Johann; Propst zu Lorsch, erw. 1494
Wasen, Friedrich von; zu Lorsch, Pastor zu Dietzenbach, erw. 1487, 1494
Handschuhsheim : Heidelberg HD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:11 MESZ
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