Kläger: Leonhard Übelgün (Ubelgun), Kaufmann und Ratsherr zu Köln (Kläger).- Beklagter: Jobst von Lengerke, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1681) citationis ad reassumendum; Fragen der Beweisführung in einem Streit um eine Forderung des Klägers in Höhe von 1000 Reichstalern aus Wechselgeschäften auf der Leipziger Messe 1642 zwischen Hermann Übelgün, Hermann Heinrich Schultheiß, Handelsdiener des Klägers, Henning Otten, Kompagnon des Beklagten, Zacharias Kra(h)mer, Sebastian Andre(a)s Erben und dem späteren Falliten Hans Neßner
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Kläger: Leonhard Übelgün (Ubelgun), Kaufmann und Ratsherr zu Köln (Kläger).- Beklagter: Jobst von Lengerke, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1681) citationis ad reassumendum; Fragen der Beweisführung in einem Streit um eine Forderung des Klägers in Höhe von 1000 Reichstalern aus Wechselgeschäften auf der Leipziger Messe 1642 zwischen Hermann Übelgün, Hermann Heinrich Schultheiß, Handelsdiener des Klägers, Henning Otten, Kompagnon des Beklagten, Zacharias Kra(h)mer, Sebastian Andre(a)s Erben und dem späteren Falliten Hans Neßner
211-2_U 1
U 27
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> U
1642-1682
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Walraff 1650). Dr. Johann Leonhard Schommartz (1680). Dr. (Johann Franz) Mathias (1682). Beklagte: Dr. Jacob Friedrich Kühorn (1650). Dr. Johann Hermann Schaffer (1682).- Instanzen: 1. Obergericht 1643-1649. 2. Reichskammergericht 1650-1681 (1650-1682).- Darin: Wechsel, Rechnungen und Auszüge aus den Geschäaftsbüchern der beteiligten Kaufleute 1642-1644; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Wittenberg von 1649.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11397 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ