Die Problematik der Reduzierung unterer Sonderbehörden am Beispiel des Vermessungsamtes Leonberg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D731014/206
6026919
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1973 >> August
04.08.1973
GSL mit (O-Ton) Herr Wagner, Regierungsdirektor, Leiter des Vermessungsamtes Leonberg und (O-Ton) Herr Burkhart, Ing., Vorsitzender des Personalrats des Vermessungsamtes Leonberg: ab 02'20: Einrichtung einer Aussenstelle in Leonberg nötig / Die Vermessungsämter Leonberg und Herrenberg sollen zu Gunsten Böblingens aufgelöst werden / Nunmehr wegen Zentralisierung in Böblingen weitere Anfahrtswege / Bevor die Mitarbeiter vermessend tätig werden, müssen sie immer erst Böblingen als Dienstort ansteuern / Ebenso bei Feierabend: entweder Umweg über Böblingen oder empfindliche Instrumente vorschriftswidrig mit nach Hause nehmen / Stellungnahme des Leiters / ab 06'11: Das Gebäude in Leonberg: Auf die Zwecke des Vermessungsamtes zugeschnitten, das Böblinger Gebäude reicht nicht aus, die Leonberger Mannschaft mit auf zu nehmen / Für Vermessungstechniker viel Arbeitsmöglichkeit im Ballungsraum Stuttgart: ... / (Bei 07'27 Textlücke, siehe Anmerkung) ... Auflösung des Vermessungsamtes wäre unverständliche Entscheidung / Wunschvorstellung: Gebiet erschließen durch Außenstellen, dadurch kurze Entfernungen, Dienstverkehr fällt oft in intensiven Verkehr des Ballungsraumes Stuttgart / Bürgernähe würde aufgegeben / (10'43)
Musik / (2'29)
Musik / (2'29)
0:13:00; 0'13
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Burkhart, -
Kaspar, Siegfried
Wagner, -
Leonberg BB
Reform
Siebziger Jahre
Verwaltung: Untere Sonderbehörde: Vermessungsamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ