Nordische Tage 1954 in Lübeck II
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LASH, Abt. 2002 Nr. 395
Abt. 2002 Landesfilmarchiv
Abt. 2002 Landesfilmarchiv >> 4 Die Zeit von 1945 bis 1955
1954-1954
Enthält: Kurzbeschreibung: Besuch von Gästen in Lübeck anlässlich der Nordischen Tage 1954. – Amateurfilm, hergestellt möglicherweise von einem Mitarbeiter der Stadtbildstelle Lübeck. Der Film enthält auch Schnittreste sowie aus Fremdmaterialien kopierte Teile.
Enthält: Beschreibung: Kameraschwenk über die Salzspeicher und das Holstentor. Impressionen von Marienkirche und Rathaus. Heiligen-Geist-Hospital und Burgtor. – Ankunft des schwedischen Fährschiffs „Drottning Victoria“ im Hafen von Travemünde. Musikkapelle der Landespolizei beim Begrüßungskonzert. Uniformierte Angehörige der schwedischen Kinderhilfsorganisation „Rädda barnen“. Gruppe deutscher Kinder mit Kennkarten von „Rädda barnen“ beim Verlassen der „Drottning Victoria“. – Kraftfahrzeuge des Diplomatischen Corps (CD) mit Gästen der Nordischen Tage. Bundespräsident Theodor Heuß als Gast der Nordischen Tage bei der Fahrt durch Lübeck im offenen Wagen und beim Empfang im Rathaus. Begrüßung des Bundespräsidenten durch Bürgermeister Passarge. – Heuß und Passarge beim gemeinsamen Rundgang durch Lübeck. – Besuch des Bundespräsidenten gemeinsam mit Passarge in der Kaserne des Bundesgrenzschutzes: Begrüßung durch Offiziere, Besuch des Unterrichtsraums und vorbeimarschierender Zug in Kampfausrüstung. – Fahrt des Bundespräsidenten über die Landstraße zum Besuch eines Flüchtlingslagers *: Spielende Kinder und arbeitende Frauen zwischen den Baracken. Ankunft des Bundespräsidenten, Gang durchs Lager und Besuch in einer Baracke. – Impressionen von der Zonengrenze. – Ungeordnete Filmszenen von Archivalien und Kunstwerken der Stadt Lübeck. – Einzelszene von einer Aufführung in den Bühnen der Hansestadt Lübeck im Juni 1954: „Das große Welttheater“ von Hugo von Hofmannsthal: Darstellung des Todes mit Vasa Hochmannn. *Es handelt sich wahrscheinlich um das ehemalige Flüchtlingsdurchgangslager Pöppendorf, das zu dieser Zeit bereits als Wohnlager genutzt wurde.
Enthält: Beschreibung: Kameraschwenk über die Salzspeicher und das Holstentor. Impressionen von Marienkirche und Rathaus. Heiligen-Geist-Hospital und Burgtor. – Ankunft des schwedischen Fährschiffs „Drottning Victoria“ im Hafen von Travemünde. Musikkapelle der Landespolizei beim Begrüßungskonzert. Uniformierte Angehörige der schwedischen Kinderhilfsorganisation „Rädda barnen“. Gruppe deutscher Kinder mit Kennkarten von „Rädda barnen“ beim Verlassen der „Drottning Victoria“. – Kraftfahrzeuge des Diplomatischen Corps (CD) mit Gästen der Nordischen Tage. Bundespräsident Theodor Heuß als Gast der Nordischen Tage bei der Fahrt durch Lübeck im offenen Wagen und beim Empfang im Rathaus. Begrüßung des Bundespräsidenten durch Bürgermeister Passarge. – Heuß und Passarge beim gemeinsamen Rundgang durch Lübeck. – Besuch des Bundespräsidenten gemeinsam mit Passarge in der Kaserne des Bundesgrenzschutzes: Begrüßung durch Offiziere, Besuch des Unterrichtsraums und vorbeimarschierender Zug in Kampfausrüstung. – Fahrt des Bundespräsidenten über die Landstraße zum Besuch eines Flüchtlingslagers *: Spielende Kinder und arbeitende Frauen zwischen den Baracken. Ankunft des Bundespräsidenten, Gang durchs Lager und Besuch in einer Baracke. – Impressionen von der Zonengrenze. – Ungeordnete Filmszenen von Archivalien und Kunstwerken der Stadt Lübeck. – Einzelszene von einer Aufführung in den Bühnen der Hansestadt Lübeck im Juni 1954: „Das große Welttheater“ von Hugo von Hofmannsthal: Darstellung des Todes mit Vasa Hochmannn. *Es handelt sich wahrscheinlich um das ehemalige Flüchtlingsdurchgangslager Pöppendorf, das zu dieser Zeit bereits als Wohnlager genutzt wurde.
Verzeichnung
1954. Hersteller: Amateurfilm (unbekannter Hersteller). 16 mm. 227 m (19 Min.). S/W. Stumm.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ