Ulrich von Westerstetten [Alb-Donau-Kreis] zu Drackenstein ("Trakenstain") [Lkr. Göppingen] und Egidius ("Gilg") Krafft, Bürger zu Ulm, verkaufen als Vormünder der Kinder des verstorbenen Eitel ("Ytel") von Westerstetten Bernhard, Ursula und Hildegard den armen Siechen in Ulm bei St. Leonhard [abgegangenes Spital mit Kapelle St. Leonhard, Bereich Friedenstraße 40] und ihren Pflegern Peter Ungelter und Peter Decker die Besitzungen der Kinder in Neenstetten ("Ne/a/nstetten") [Alb-Donau-Kreis]. Es handelt sich dabei um zwei Güter und zwei Selden mit allen Zugehörungen. Die Vormünder verpflichten sich, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Mündel dem Verkauf nach Erreichen der Volljährigkeit zustimmen und auf alle ihre Rechte an den verkauften Gütern verzichten werden. Dafür haben ihnen die Käufer 280 rheinische Gulden bezahlt. Die Verkäufer übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellen den Käufern dafür Bürgen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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