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Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von
Sachsen, verkauft Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, und dem Kloster
Fulda den...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1301-1315
1306 Juli 29
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (Reitersiegel, beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum in Vartburc anno Domini M° C°C°C° sexto in die sanctorum martirum Simplicii Faustini et Beatricis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von Sachsen, verkauft Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, und dem Kloster Fulda den See (Slahc) unterhalb der Burg Wildeck, den er bisher vom Kloster als Lehen hatte, für 40 Mark gebräuchlichen Silbers. Innerhalb von zwei Jahren können Albrecht und seine Erben den See für 70 Mark reinen Silbers zurückkaufen. Siegelankündigung. Ausstellungs- und Handlungsort: Wartburg. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Marquard, Dekan von Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erkenbrecht (Erkinbertus) von Buchenau, Ludwig von Schenkenwald (Scenchenwalt), Ritter Berthold Blavuz (dictus Blawos)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: H[einrich] (H.), Pfarrer in Weilar (de Wiler)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht [der Entartete]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Fuldischer Lehn-Hof, Nr. XXVI; Regest: Rübsam, Heinrich V., Nr. 167
Die Rückkaufsumme (pro septuaginta) steht auf Rasur.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.