Appellationsverfahren des Amtsvogts Johann C. L. Wachsmuth in Lindingen gegen den Müller Christian Käseberg in Bettmar sowie die Müller Christian Maasberg in Bodenstedt und Georg Heinrich Behme (jetzt Carl Löhr) in Vechelde wegen der von Wachsmuth angelegten neuen Windmühle vor Lindingen
Vollständigen Titel anzeigen
NLA WO, 30 Neu, Nr. 199
30 Neu Fb. 1 IX, 59
Organisations- und Aktenzeichen: Abt. X Nr. 76
NLA WO, 30 Neu Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig
Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig >> 1 Generalia >> 1.9 Mühlenprozesse >> 1.9.2 Akten des Landesgerichts
1826 - 1837
Verzeichnung
Behme, Georg Heinrich, Müller in Vechelde
Käseberg, Christian, Müller in Bettmar
Löhr, Carl, Müller in Vechelde
Maasberg, Christian, Müller in Bodenstedt
Wachsmuth, Johann C. L., Amtsvogt in Lindingen
Bettmar, Einw. Käseberg, Christian, Müller
Bodenstedt, Einw. Maasberg, Christian, Müller
Lindingen, Einw. Wachsmuth, Johann C. L., Amtsvogt
Lindingen, Windmühle
Vechelde, Einw. Behme, Georg Heinrich, Müller
Vechelde, Einw. Löhr, Carl, Müller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
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