Bürgermeister und Rat der Stadt minden bekunden, d
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Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler, 178
Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler Urkunden der städtischen Hospitäler
Urkunden der städtischen Hospitäler
1533 Febr. 7 {"des frigdages nach purificacionis Marie"}
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt minden bekunden, dass Hermann Wilde und seine Frau Hille den Verwesern des Heilig Geist-Hospitals in der Simeonsvorstadt Rolf Brackrogge und Brund Rolefing für 200 rheinische Gulden eine jährliche Rente von 10 rheinischen Gulden aus ihrem Haus mit Stätte und Zubehör oberhalb des Marktes zwischen den Häusern der Roseners und des Johann Reineking verkauft haben. Die Rente ist halb zu Ostern, halb zu Michaelis auf der Heilig Geist-Kammer zu zahlen. Die Rente kann zu einem dieser Termine ganz oder hälftig zurückgekauft werden.
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1: Stadt Minden, anh., Perg.pressel, beschädigt, restauriert 20. Jh.
Literaturangabe: Abschrift: LAV NRW, Abt. Westfalen, Msc. VII, 2716, Nr. 148, Bl. 86r-86v
Literaturangabe: Abschrift: LAV NRW, Abt. Westfalen, Msc. VII, 2716, Nr. 148, Bl. 86r-86v
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
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