Notariatsinstrument des Johann Kritzelmor: Heinrich Block, Kleriker der Mindener Diözese und Notar, übergibt Erasmus Schürstab, Bürgermeister, und Peter Harsstorffer als Vertretern des Rates zu Nürnberg die von Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg dem Jüngeren gegen ein Kaiserliches Mandat wegen angeblicher Wegnahme von Nürnberger Kaufmannsgütern im Bistum Hildesheim eingelegte Berufung an den königlichen Hof. - Zeugen: Erkenprecht Coler und Heinrich Gralant, Bürger zu Nürnberg.
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Notariatsinstrument des Johann Kritzelmor: Heinrich Block, Kleriker der Mindener Diözese und Notar, übergibt Erasmus Schürstab, Bürgermeister, und Peter Harsstorffer als Vertretern des Rates zu Nürnberg die von Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg dem Jüngeren gegen ein Kaiserliches Mandat wegen angeblicher Wegnahme von Nürnberger Kaufmannsgütern im Bistum Hildesheim eingelegte Berufung an den königlichen Hof. - Zeugen: Erkenprecht Coler und Heinrich Gralant, Bürger zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3377
Lade 23 Nr. 57; V 94/1 Nr. 3377
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1466 Januar 7
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1465 Dezember 11, Hameln: Notariatsinstrument des Bernhard Heppener: Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg der Jüngere legt vor Notar und Zeugen Berufung gegen ein, wider ihn wegen Wegnahme von Nürnberger Kaufmannsgütern im Bistum Hildesheim ergangenes Pönalmandat an den Königlichen Hof ein. - Zeugen: Heinrich Frederger, Priester, Johannes von Henenson, Calbergus Buschen und Gerhardus von Wetberge, Ritter. - Dat.: Acta sunt hec in opido Hamellen apud cimiterium Bonifacii ecelesie etc. 1465 ondecima die mensis Decembris.
Beilage in Nr. 3377: Eine gleichzeitige deutsche Übersetzung.
1465 Dezember 11, Hameln: Notariatsinstrument des Bernhard Heppener: Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg der Jüngere legt vor Notar und Zeugen Berufung gegen ein, wider ihn wegen Wegnahme von Nürnberger Kaufmannsgütern im Bistum Hildesheim ergangenes Pönalmandat an den Königlichen Hof ein. - Zeugen: Heinrich Frederger, Priester, Johannes von Henenson, Calbergus Buschen und Gerhardus von Wetberge, Ritter. - Dat.: Acta sunt hec in opido Hamellen apud cimiterium Bonifacii ecelesie etc. 1465 ondecima die mensis Decembris.
Beilage in Nr. 3377: Eine gleichzeitige deutsche Übersetzung.
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift des Notars
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc. 1466 am Dienstag des Sibenden tags des monads Januarii etc. in Nürnberg auff dem Rathaws.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1466
Monat: 1
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Beilage: Papier
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc. 1466 am Dienstag des Sibenden tags des monads Januarii etc. in Nürnberg auff dem Rathaws.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1466
Monat: 1
Tag: 7
Äußere Beschreibung: Beilage: Papier
Block, Heinrich (Kleriker und Notar)
Coler (Koler) Erkhenprecht
Kritzelmör, Johann (Notar)
Braunschweig-Lüneburg, Friedrich Herzog von
Groland, Heinrich
Harstorffer (Harßdoerffer, Harßtorffer, Harßtörffer) Peter
Schürstab (Schuerstab, Schurstab) Erasmus (Erasm)
Braunschweig, Herzöge: Friedrich
Hildesheim, Bistum, Nbg. Kaufmannsgüter
Lüneburg, Herzöge, Friedrich
Minden, Diözese, Kleriker
Nürnberg, Ausstellungsort
Nürnberg, Kaufmannsgüter
Nürnberg, Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
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