Kurfürst Philipp von der Pfalz verspricht Graf Reinhard von Leiningen, Herr zu Westerburg und zu Schauenburg, dass er sich bei Johann I. [von Pfalz-Simmern], Graf zu Sponheim, dafür einsetzen werde, dass dieser seinen Teil an Altleiningen, der aktuell für 1.000 Gulden an Simon und Ulrich Leibfried von Heppenheim verpfändet ist, an Reinhard zur Auslösung gebe, wofür Philipp dann 400 Gulden beisteuern will. Reinhard hat am Vortag für 8.000 Gulden dem Pfalzgrafen die halbe Grafschaft Leiningen verkauft, sich selbst aber Altleiningen vorbehalten. Sollte Reinhard seinen Beitrag nicht leisten, will Philipp die Differenz begleichen, was dann mit der Kaufsumme verrechnet wird. Sollte die Auslösung nicht bis Kathedra Petri [= 22.2.] geschehen, erhält Reinhard die 400 Gulden gegen Quittung zurück. Für Altleiningen erhält Reinhard das Jagdrecht, wie es er und Philipp bislang zusammen hatten.