Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein, Koadjutor des Stiftes Schleswig, teilt Kaiser Karl V. mit, dass er zu Gunsten seiner Brüder, Christian III., König von Dänemark, Herzog Johann der Ältere von Schleswig-Holstein-Hadersleben und Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf, auf seinen, von seinem Vater, Friedrich I., König von Dänemark, ererbten Anteil am Herzogtum Holstein verzichtet hat, und bittet seinen Brüdern die Lehen zu bestätigen, jedoch mit dem Vorbehalt, dass er den Zutritt bei Aussterben des Mannesstammes seiner Brüder behält. Assenisse in Fune montages nach Lucie ist der sechtzehend tag des monntes Decembris a.d. 1549
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Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein, Koadjutor des Stiftes Schleswig, teilt Kaiser Karl V. mit, dass er zu Gunsten seiner Brüder, Christian III., König von Dänemark, Herzog Johann der Ältere von Schleswig-Holstein-Hadersleben und Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf, auf seinen, von seinem Vater, Friedrich I., König von Dänemark, ererbten Anteil am Herzogtum Holstein verzichtet hat, und bittet seinen Brüdern die Lehen zu bestätigen, jedoch mit dem Vorbehalt, dass er den Zutritt bei Aussterben des Mannesstammes seiner Brüder behält. Assenisse in Fune montages nach Lucie ist der sechtzehend tag des monntes Decembris a.d. 1549
LASH, Urk.-Abt. 7 Nr. 2
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 1 Urkunden
1549
Enthält: Ausfertigung, Pergament, deutsch, Unterschrift, Siegel an Pressel
Verzeichnung
1549 Dezember 16 Assens auf Fünen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ