Firma Maschinenfabrik Brück, Schlösser & Co. GmbH, Osnabrück (Bestand)
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NLA OS, Dep 97
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Organisationen, Betriebe, Einrichtungen >> 2.3 Firmenarchive
1916-1989
Geschichte des Bestandsbildners: 1869 gründeten in Osnabrück Wilhelm Brück und Adolph Kretschel als Kommanditgesellschaft die Eisengießerei und Maschinenfabrik Brück, Kretschel und Co. Die Firma konzentrierte sich von Beginn auf Spezialerzeugnisse, die auch auf dem internationalen Markt erfolgreich waren, den Bau von Turbinen und die Lieferung von Pressen und kompletten Fabrikanlagen für die Herstellung von Schlackensteinen und Kalksandsteinen, später auch von Erzbrikettieranlagen.
1923 trat Dr. Paul Schlösser (gest. 1961) als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma ein. Unter ihm und seinem Sohn Dr. Hans-Günther Schlösser (gest. 1989) wurde das Produktionsprogramm ständig modernisiert und weiterentwickelt. Seit den 1950er Jahren konnte auch wieder weltweit exportiert werden.
1959 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH. 1989 musste die Firma Brück, Schlösser & Co GmbH die Produktion einstellen.
Bestandsgeschichte: Die archivwürdigen GmbH-Unterlagen gelangten 1990 über den Konkursverwalter in das Staatsarchiv.
1923 trat Dr. Paul Schlösser (gest. 1961) als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma ein. Unter ihm und seinem Sohn Dr. Hans-Günther Schlösser (gest. 1989) wurde das Produktionsprogramm ständig modernisiert und weiterentwickelt. Seit den 1950er Jahren konnte auch wieder weltweit exportiert werden.
1959 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH. 1989 musste die Firma Brück, Schlösser & Co GmbH die Produktion einstellen.
Bestandsgeschichte: Die archivwürdigen GmbH-Unterlagen gelangten 1990 über den Konkursverwalter in das Staatsarchiv.
1,2 lfd. M. (75 Einheiten)
Bestand
Literatur: In Osnabrück zuhause. Ein Jahrhundert Brück, Schlösser & Co., Osnabrück
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ