Propst, Priorin und Konvent des Klosters St. Walburg vor Soest verpachten dem Herman van Heygen die zwei zum Oisthoves Sud gehörigen Salzhäuser zu Sassendorf, die dem Dobber gehört haben, auf zwölf Jahre ab nächsten Mittwinter. Als Pacht soll Herman den Küstern unseres Herrgotts und unserer lieben Frauen im Kloster 11 Mark und 6 Schilling Soester Geld jährlich geben. Die Pacht soll je zur Hälfte an Mittsommer und Mittwinter gezahlt werden. Herman soll wegen der Salzhäuser jährlich Kirchenrecht und Bauerrecht tun. Nach Ablauf der zwölf Pachtjahre fallen die Häuser an das Kloster zur freien Verfügung zurück. Aussteller siegeln mit dem Konventsiegel. Zeugen: Arnd Schotte, Herman van Gembeke.
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Propst, Priorin und Konvent des Klosters St. Walburg vor Soest verpachten dem Herman van Heygen die zwei zum Oisthoves Sud gehörigen Salzhäuser zu Sassendorf, die dem Dobber gehört haben, auf zwölf Jahre ab nächsten Mittwinter. Als Pacht soll Herman den Küstern unseres Herrgotts und unserer lieben Frauen im Kloster 11 Mark und 6 Schilling Soester Geld jährlich geben. Die Pacht soll je zur Hälfte an Mittsommer und Mittwinter gezahlt werden. Herman soll wegen der Salzhäuser jährlich Kirchenrecht und Bauerrecht tun. Nach Ablauf der zwölf Pachtjahre fallen die Häuser an das Kloster zur freien Verfügung zurück. Aussteller siegeln mit dem Konventsiegel. Zeugen: Arnd Schotte, Herman van Gembeke.
N c, Urk. A
N c Saline Sassendorf
Saline Sassendorf >> 13. Urkunden
1402 August 29 (in die Decollationis beati Johannis baptiste)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ