E 13/II Nr. 623
E 13/II Grundherr / Graphische Sammlung
Grundherr / Graphische Sammlung
1730
Am Fuße eines Obelisken sind Gerätschaften der Künste und Wissenschaften gelagert. Von rechts reicht Minerva Schild, Helm und Schwert nach oben, wo sie von einem fliegenden Putto entgegengenommen werden. Der Schild trägt den Löwen des Grundherrn-Wappens und die Jahreszahl MCXXXII (!), also 1132. Darüber sind drei weitere Putti damit beschäftigt, den Obelisken mit Blumen und Festons zu schmücken. Unter der Darstellung das Motto: EX HOC FVUNDAMINE SURGAM. - "Fundamine" ist vergrößert geschrieben, damit der Leser den 'Grund' nicht übersieht, von welchem sich die Familie Grund(!)herr noch weiter nach oben bewegen soll.
Umfang/Beschreibung: Mischtechnik 10,3 x 17,5 cm (Platte)
Archivale
Indexbegriff Person: Grundherr, Familie
Indexbegriff Person: Stecher: Delsenbach, Johann Adam
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Graphische Sammlung
Indexbegriff Person: Stecher: Delsenbach, Johann Adam
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Graphische Sammlung
Sperrgründe: Schutzmedium vorhanden: Digitalisat
Allegorie
Obelisk
Künste
Wissenschaften
Minerva
Schild
Helm
Schwert
Wappen, Grundherr
Jahreszahl
Putto
Blumen
Festons
Motto
Wortspiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International