Kläger: Johann Georg Rosenbach, Kerzengießer zu Altona, als Kurator der Dorothea Aumann, Witwe des Matthias Aumann, Holzhändler und Bürger zu Altona, Beklagter: Johann Hausschild, Holzhändler zu Hamburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Henrich Dietz, Dr. Johann Meier, Streitgegenstand: Eidesleistung über produzierte Kaufmannsbücher, Zulässigkeit der Berufung an das Oberappellationsgericht zu Glückstadt und Vollstreckungsverfahren
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Kläger: Johann Georg Rosenbach, Kerzengießer zu Altona, als Kurator der Dorothea Aumann, Witwe des Matthias Aumann, Holzhändler und Bürger zu Altona, Beklagter: Johann Hausschild, Holzhändler zu Hamburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Henrich Dietz, Dr. Johann Meier, Streitgegenstand: Eidesleistung über produzierte Kaufmannsbücher, Zulässigkeit der Berufung an das Oberappellationsgericht zu Glückstadt und Vollstreckungsverfahren
LASH, Abt. 390 Nr. 24
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1711-1717
Enthält: Rat der Stadt Altona 1711, Oberappellationsgericht zu Glückstadt 1711, RKG 1714-1717; Kontokorrente und Abrechnungen 1706-1709, beglaubigt vom Altonaer Stadtsekretär Wilhelm Klüver (Beilagen A-C); Königliches Reskript 1712 über Schuldenaufschub, beglaubigt von Matthias Jessen zu Altona 1715; Armeneid und Armenbescheinigung der Dorothea Aumann 1713 (Lit. G, J, 1715); Attest des Rates der Stadt Altona 1714, Dorothea Aumann habe " ihr an der Elbe hierselbst belegtes Erbe weder durch den anno 1713 allhier geschehenen Schwedischen Brand noch sonsten verloren" (Beilage Nr. 3); Obligation der Dorothea Aumann 1716 für Hans Goerlitz zu Hamburg (Beilage Nr. 2); Notariatsinstrument über den Protest der Dorothea Aumann (Lit. N, 08.07.1716)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:06 MEZ