Die Verteilung der von dem Committe for relieving the Distresses in Germany zu London ausgesetzten von der Hilfs- und Wiederherstellungskommission von Sachsen für die Städte Freiberg und Altenberg und deren Umgebungen bestimmten Unterstützungsgelder
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10030 Hilfs- und Wiederherstellungskommission für Sachsen, Nr. 093 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10030 Hilfs- und Wiederherstellungskommission für Sachsen
10030 Hilfs- und Wiederherstellungskommission für Sachsen >> 07. Ausländische Unterstützungsgelder
1814 - 1816
Enthält u. a.: Mitteilung R. H. Martens und Luke Howards, Secretaires to the Committee for relieving the Distresses in Germany, mit Empfehlungen zur Verteilung der Hilfsgelder (Bl. 2-3).- Verzeichnis über den erlittenen Verlust der in der Nähe der Stadt Freiberg wohnenden Bergarbeiter aus dem Jahre 1813 (Bl. 18-25).- Schriftwechsel mit dem Handelshaus Frege et Comp. über die Auszahlung der vom Londoner Committee bestimmten Hilfsgelder.- Schriftwechsel mit Rudolph Ackermann, Unternehmer und Verleger in London, über die Bewilligung der Unterstützungsgelder durch das britische Parlament (Bl. 103).- Tabelle über die in Schneeberg in den Jahren 1813 und 1814 durch den Krieg und dessen Folgen entstandenen Waisen (Bl. 108-119).- Verfügungen an Kreiszentralhilfsausschüsse über die Verteilung und Anwendung der zugewiesenen Summen.- Anzeigen von Kreiszentralhilfsausschüssen über die Verteilung der Hilfsgelder.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-12-10T15:29:10+0100
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
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- 01.05.01 Gesamtbehörden, Kommissionen und Gesandtschaften (Tektonik)
- Hilfs- und Wiederherstellungskommission für Sachsen (Bestand)
- 07. Ausländische Unterstützungsgelder (Gliederung)