Friedrich [III.], Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen, fällt im Streit zwischen dem Deutschen Orden einerseits und Titzmann von Hirschfeld (Hersfelt) mit seinen Söhnen Heinrich und Wicze und seinem Vetter Heinrich sowie Jungeman von Meckau (Meckowe) andererseits um das Gut Serbitz (Serewicz) das Urteil, nach dem der Deutsche Orden das Gut mit allen Rechten, mit denen es [1308 Februar 26] von [Heinrich von] Flößberg (Vlugelsperg) an ihn gekommen ist, besitzen soll. Dieser Rechtsspruch, zu dem beide Parteien nach Gotha bestellt worden waren, erfolgte in Anwesenheit folgender Personen: Dietrich Gebesee (Gebese), Landkomtur in Thüringen; Johann von Maltitz (Malticz), Propst in Zschillen (Zcilden); Konrad Nobitz (Nabdicz), Komtur in Altenburg (Aldenburg); Konrad (Kune) Funke, Komtur in Liebstedt (Liebenstete); Berthold Schorebrant, Komtur in Nägelstedt (Neilstete); Hermann Salhut, Komtur in Zwätzen (Zcweczen); Heinrich Schwarze (Swarcze), Pfarrer der Altstadt Mühlhausen (Aldenstad zcu Mulhusen); Johann, Pfarrer in Weimar (Wymar). - Siegel des Ausstellers angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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