Karten und Pläne: Wilhelmshöher Kriegskarten (Bestand)
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WHK
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Karten und Pläne
1594-1875
Enthält: Im Allgemeinen handelt es sich um einen Bestand von 44 großformatigen Kartenbänden mit ca. 4000 Karten, Plänen und Zeichnungen. Die Sammlung dokumentiert Kriegsschauplätze und Kriegsereignisse in Europa und Amerika seit dem 16. Jahrhundert, beginnend mit dem Dreißigjährigen Krieg über den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bis zu den Koalitionskriegen und den napoleonischen Kriegen.
Sie geben aber auch Einblicke in die Veränderung der Landschaften, der Städte, der Straßen und Wege usw.
Bestandsgeschichte: Die Sammlung der Wilhelmshöher Kriegskarten wurde um 1700 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel begonnen, bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts fortgeführt und nur um wenige Einzelstücke ergänzt. Einige dieser Karten sind zu Ausbildungszwecken an der Kadettenanstalt der Landgrafen entstanden.
Einige Pläne und Karten wurden zeitgenössisch zu den Ereignissen oder nachträglich angefertigt. Im Original liegen sie als Holzschnitte, Kupferstiche, Lithographien und als Handzeichnungen vor, deren Urheber meist unbekannt sind.
Die meisten Bände haben das Großformat 100 x 65 cm, nur wenige Bände besitzen ein etwas kleineres Format. Einzelne Karten sind mit 180 x 60 cm wesentlich größer als ihr Band und dokumentieren in den Bänden 40 bis 44 verschiedene Positionen im Manöver.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Referent: Frau Enke
Zusatzinformationen: Literatur: Fritz Wolff, Hessische Karten vom Amerikanischen Unabhänigkeitskrieg, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 105, 2000, S. 75-94
Sie geben aber auch Einblicke in die Veränderung der Landschaften, der Städte, der Straßen und Wege usw.
Bestandsgeschichte: Die Sammlung der Wilhelmshöher Kriegskarten wurde um 1700 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel begonnen, bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts fortgeführt und nur um wenige Einzelstücke ergänzt. Einige dieser Karten sind zu Ausbildungszwecken an der Kadettenanstalt der Landgrafen entstanden.
Einige Pläne und Karten wurden zeitgenössisch zu den Ereignissen oder nachträglich angefertigt. Im Original liegen sie als Holzschnitte, Kupferstiche, Lithographien und als Handzeichnungen vor, deren Urheber meist unbekannt sind.
Die meisten Bände haben das Großformat 100 x 65 cm, nur wenige Bände besitzen ein etwas kleineres Format. Einzelne Karten sind mit 180 x 60 cm wesentlich größer als ihr Band und dokumentieren in den Bänden 40 bis 44 verschiedene Positionen im Manöver.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Referent: Frau Enke
Zusatzinformationen: Literatur: Fritz Wolff, Hessische Karten vom Amerikanischen Unabhänigkeitskrieg, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 105, 2000, S. 75-94
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ