Kläger: Statius von Münchhausen, Drost zu Grohnde, Hilmar von Münchhausen, Drost zu Aerzen, sowie Eberhard von Mallinckrodt, Domdekan zu Minden, Christoph von Groppendorf und Dr. Joachim von Anderten, mindenscher Rat, als Vormünder der Kinder des Curd von Münchhausen zu Haddenhausen, sämtlich als Erben des Obristen Hilmar von Münchhausen (d.Ä.), Beklagter: Otto Plato von Helversen zu Brandenburg im Amt Stadthagen, braunschweigischer Oberstleutnant, Nebenbeklagter: der Herzog von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Agricola, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um die Belehnung des Otto Plato mit Einkünften aus dem Zoll zu Landesbergen an der Weser in der Grafschaft Hoya und mit Gütern im Amt Stadthagen auf dem Lahnstag zu Lauenburg
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Kläger: Statius von Münchhausen, Drost zu Grohnde, Hilmar von Münchhausen, Drost zu Aerzen, sowie Eberhard von Mallinckrodt, Domdekan zu Minden, Christoph von Groppendorf und Dr. Joachim von Anderten, mindenscher Rat, als Vormünder der Kinder des Curd von Münchhausen zu Haddenhausen, sämtlich als Erben des Obristen Hilmar von Münchhausen (d.Ä.), Beklagter: Otto Plato von Helversen zu Brandenburg im Amt Stadthagen, braunschweigischer Oberstleutnant, Nebenbeklagter: der Herzog von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Agricola, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um die Belehnung des Otto Plato mit Einkünften aus dem Zoll zu Landesbergen an der Weser in der Grafschaft Hoya und mit Gütern im Amt Stadthagen auf dem Lahnstag zu Lauenburg
LASH, Abt. 390 Nr. 286
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1611-1618
Enthält: Lauenburgische Regierungskanzlei 1611; RKG 1612-1618; Lehnsbrief für Otto Plato von Helversen (Q 10)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:01 MEZ