E Rep. 400-62 Familiennachlass Bolduan (Bestand)
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E Rep. 400-62
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: E Rep. 400-62 Familiennachlass Bolduan
1. Familie
Horst Bolduan wurde am 10. Januar 1923 als Sohn des Ehepaares Polizei-Hauptwachtmeister Emil Bolduan und Benedikta geb. Dagga in Berlin geboren.
Von 1929 bis 1937 besuchte er sie Volksschule; daran schloss sich eine Berufsausbildung zum Stahlbauschlosser in den Jahren 1937 bis 1940 an.
Nach Wehrdienst bei der Marine und britischer Kriegsgefangenschaft kehrte Horst Bolduan 1946 nach Berlin zurück. Er arbeitete als Schlosser in verschiedenen Großbetrieben, u. a. beim VEB NARVA Berliner Glühlampenwerk (1969 - 1971) und anschließend beim VEB Transformatorenwerk "Karl Liebknecht" bis 1987. Ab Januar 1988 bezog Horst Bolduan Altersrente.
Horst Bolduans Ehefrau Ruth geb. Lüdcke wurde am 21. April 1918 in Berlin geboren. Von Beruf war sie Wäschenäherin.
Horst Bolduans Vater Emil Bolduan (02.08.1890 - 14.02.1966) stammte aus Pommern. Er war von 1919 bis 1936 als Schutzpolizist im Straßenaußendienst eingesetzt. 1936 wurde er infolge eines Verkehrsunfalles in den Ruhestand versetzt.
Horst Bolduans Mutter Benedikta geb. Dagga (*11.05.1893 - 28.06.1979) stammte aus Westpreußen.
Horst Bolduan hatte drei Geschwister; einen Bruder Günter Bolduan (*22.02.1921), seine Schwester Ursula Bolduan und seinen Bruder Lothar Bolduan.
Horst Bolduans Großeltern väterlicherseits - Hermann Bolduan (10.08.1844 - 20.01.1891) und Karoline Bolduan geb. Voigt (08.04.1848 - 17.01.1928) - waren seit dem 02. April 1869 verheiratet.
Horst Bolduans Großeltern mütterlicherseits - Matthias Dagga (18.02.1865 - 09.02.1941) und Josepha Orlowski (10.06.1863 - 17.09.1923) - waren seit dem 15. Januar 1888 verheiratet.
2. Bestandsinformation
Der Nachlass-Splitter wurde dem Landesarchiv im September 2016 aus Privathand übergeben.
Er enthält Dokumente der Familie Bolduan aus der Zeit von 1863 bis 1990, die zu 6 Akteneinheiten formiert wurden.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen nach § 9 Archivgesetz Berlin (ArchGB) vom 14. März 2016 für die Benutzung befristet gesperrt. Nach § 9 Abs. 4 ArchGB kann eine Verkürzung der Schutzfristen auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: LAB E Rep. 400-62, Nr. …
Berlin, September 2016 Dr. Heike Schroll
1. Familie
Horst Bolduan wurde am 10. Januar 1923 als Sohn des Ehepaares Polizei-Hauptwachtmeister Emil Bolduan und Benedikta geb. Dagga in Berlin geboren.
Von 1929 bis 1937 besuchte er sie Volksschule; daran schloss sich eine Berufsausbildung zum Stahlbauschlosser in den Jahren 1937 bis 1940 an.
Nach Wehrdienst bei der Marine und britischer Kriegsgefangenschaft kehrte Horst Bolduan 1946 nach Berlin zurück. Er arbeitete als Schlosser in verschiedenen Großbetrieben, u. a. beim VEB NARVA Berliner Glühlampenwerk (1969 - 1971) und anschließend beim VEB Transformatorenwerk "Karl Liebknecht" bis 1987. Ab Januar 1988 bezog Horst Bolduan Altersrente.
Horst Bolduans Ehefrau Ruth geb. Lüdcke wurde am 21. April 1918 in Berlin geboren. Von Beruf war sie Wäschenäherin.
Horst Bolduans Vater Emil Bolduan (02.08.1890 - 14.02.1966) stammte aus Pommern. Er war von 1919 bis 1936 als Schutzpolizist im Straßenaußendienst eingesetzt. 1936 wurde er infolge eines Verkehrsunfalles in den Ruhestand versetzt.
Horst Bolduans Mutter Benedikta geb. Dagga (*11.05.1893 - 28.06.1979) stammte aus Westpreußen.
Horst Bolduan hatte drei Geschwister; einen Bruder Günter Bolduan (*22.02.1921), seine Schwester Ursula Bolduan und seinen Bruder Lothar Bolduan.
Horst Bolduans Großeltern väterlicherseits - Hermann Bolduan (10.08.1844 - 20.01.1891) und Karoline Bolduan geb. Voigt (08.04.1848 - 17.01.1928) - waren seit dem 02. April 1869 verheiratet.
Horst Bolduans Großeltern mütterlicherseits - Matthias Dagga (18.02.1865 - 09.02.1941) und Josepha Orlowski (10.06.1863 - 17.09.1923) - waren seit dem 15. Januar 1888 verheiratet.
2. Bestandsinformation
Der Nachlass-Splitter wurde dem Landesarchiv im September 2016 aus Privathand übergeben.
Er enthält Dokumente der Familie Bolduan aus der Zeit von 1863 bis 1990, die zu 6 Akteneinheiten formiert wurden.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen nach § 9 Archivgesetz Berlin (ArchGB) vom 14. März 2016 für die Benutzung befristet gesperrt. Nach § 9 Abs. 4 ArchGB kann eine Verkürzung der Schutzfristen auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: LAB E Rep. 400-62, Nr. …
Berlin, September 2016 Dr. Heike Schroll
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST