Domrenovierung
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Stadtarchiv Worms, 150, 146
912, 913
150 - Archiv Dompfarrei St. Peter (Akten)
150 - Archiv Dompfarrei St. Peter (Akten) >> 1. Akten >> 2. Verwaltungs- und Finanzangelegenheiten >> 2.1. Allgemeine Verwaltung, auch Kunstrat >> 2.1.1. Korrespondenz betr. die Dom-Wiederherstellung
1906, 1912, 1927 - 1942
Enthält: u.a.: Luftschutz, insbesondere Schriftwechsel über die sichere Unterbringung des Domarchivs (auch Mitteilung durch Propst Daus, 13.7.1942, dass im unteren Teil der Domtürme Pläne des Doms und das Domarchiv untergebracht sei, außerdem "die alten Bischofsakten und alten Reichstagsakten" des Stadtarchivs, alles unter Leitung Dr. Illerts kenntlich und fachgerecht geordnet; Schriftwechsel mit Regierungs- und Baurat Alfons Brand / Arnsberg betr. Ordnung des Archivs sowie sichere Unterbringung [Hinweis: A. Brand beabsichtigte ursprüngl. im Nov. 1941 das Domarchiv und den Nachlass seines Vaters zu ordnen, verschiebt auf Jan. 1942; nach Erhalt des Gestellungsbefehls, April 1942 weitere Verschiebung, beabsichtigte Meldung nach dem Krieg, auch Hinweis, dass der sog. Hofheimer Christus aus dem persönlichen Eigentum der Fam. Brand dann evtl. an der Westwand des nördl. Querschiffes angebracht werden soll; Schreiben Propst Daus an Oberbaurat Dr. Schnell, Hess. Ministerium, Bauabteilung, 5.7.1941, mit Hinweis, das ursprüngl. Philipp Brand das Domarchiv ordnen wollte, jetzt sein Sohn bereit sei, dessen Beurlaubung beim preuß. Finanzministerium beantragt werden müsse]; Schriftwechsel betr. Zuschuss für Luftschutzmaßnahmen an den Domen von Mainz und Worms; Brief D. Dr. Frhr. Cornelius Heyl zu Herrnsheim (13.9.1940) betr. Ehrentafeln für Brand und Hofmann; Kurzinformation zur Person des Steinmetzmeisters Häussler (21.6.1940); Auswechslung des schadhaften großen Helmkreuzes und eines kleineren Gaubenkreuzes auf dem südwestl. Turm (1939/40, auch Kostenvoranschlag); Sicherung von Architekturteilen und Steinskulpturen am Südportal gegen Splittergefahr, der hölzernen Dachstühle mit Hilfe von Flammenschutzmittel; Dombesichtigung durch Gäste der Stadt; Vergütung des Dombaumeisters Brand, auch Kündigung zum 28.2.1938 [im Zuge Einschränkung der Landesausgaben] sowie Schreiben Dr. Hofmann (Dez. 1931) mit Anlage betr. Vergütung Brands; Errichtung eines Kreuzweges in der Taufkapelle, auch Anfrage (14.3.1939) Propst Daus um Vollmacht für die Weihe des Kreuzweges in der Taufkapelle [Kreuzwegbilder von Prof. Otto Linnemann, Maler und Glasmaler in Frankfurt a.M.]; Schriftwechsel betr. neue Glasmalereien [Fa. Deppen] im Westchor, Stiftung von Mathilde Merck geb. Nothwang-Renz / Darmstadt (Probleme wg. Lichtverhältnissen, Maßnahmen wg. Auflichtung etc. [vertrauliche Mitteilung Brand an Daus, dass Frau Geheimrat Merck bei Ablehnung der Fenster bereit sei, diese für eine von ihr beabsichtigte Stiftung in Darmstadt zu verwenden, Sept. 1938], u.a. auch Prof. Dominikus Böhm/Köln-Marienburg betr. Verbleib der Zeichnung für den Drachen [im Fenster] von Maler Baur; Tilgung der Wormser Dombauschuld; Schriftwechsel betr. Verkauf zweier spätromanischer Altartafeln (Eigentum St. Peter, aufbewahrt im Städt. Museum) nach Darmstadt/Landesmuseum (Vermittlung durch Johannes Hinrichsen, Berlin; auch Abwicklung der Bezahlung mit Hinrichsen), Originalkaufvertrag über die Altartafeln (kath. Kirchengemeinde St. Peter an Kunsthändler Johannes Hinrichsen, 11.1.1937; Schenkung von 10000 Mark durch Staatsrat Dr. Fritz Thyssen (Jan. 1937); Beratung durch RA Rudershausen / Worms und RA Dr. Otto Keller/Mainz in Rechtsfragen; Schuldverpflichtung, Beitreibungsverfahren (Bezirks-Sparkasse) gegen die kath. Kirchengemeinde St. Peter (Sicherungsübereignungsvertrag, Juni 1936, [nicht unterschrieben]); Schriftwechsel und weitere Unterlagen betr. Wiederherstellung des Wormser Doms (hptsl. im Zusammenhang mit der Finanzierung und Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung - Reinhardt-Programm, 1933); Schriftwechsel wg. schadhaftem Zustand der Altartafeln, Restaurierungsbedarf, Kosten (1933 [Hinweis: Tafeln wurden 1926 durch Prof. Horst / Darmstadt restauriert]); Herstellung des Domplatzes (auch Kostenvoranschlag, 1933); Schreiben Fa. Spink & Sohn Ltd., London (Erhalt und Aufbewahrung der Altartafeln 1932 zwecks Ausstellung); Schriftwechsel mit Br. Notker Becker O.S.B, Abtei Maria Laach betr. Dom-Glasfenster und Tönung der Gewölbe (1931); Daus an Bischöfl. Ordinariat betr. kirchl. Auszeichnung für Brand und Hofmann (1931); Genehmigung zur Aufnahme einer Anleihe über 250000 Mark, ev. Verpfändung der Altartafeln; wg. Finanzangelegenheiten auch Schriftwechsel mit Caritasdir. Strempel, Caritasverband der Diözese Mainz; Kostenaufstellung für notwendige Baumaßnahmen; Schriftwechsel betr. Beschaffung eines gotischen Altars für die Taufkapelle (1930; Altar der Simultankirche in Wachenheim nicht möglich, Kontrakte über Dir. Feigel, Landesmuseum Darmstadt); Zusammenstellung der Gesamteinnahmen für die Domwiederherstellung (1885-1.2.1930) sowie der noch auszuführenden Arbeiten; Gesuche um Beihilfe, Stand der Bauarbeiten (1927/28); gedr. Zusammenstellung über die bis zum heutigen Tage ausgeführten Arbeiten und verausgabten Beträge, Vorarbeiten 1885-1893, Beginn der eigentlichen Bauarbeiten 1893-94; gedr. Zusammenstellung der ausgeführten Arbeiten und verausgabten Beträge (24.3.1906-24.3.1912)
Darin: Notiz (17.12.1939 betr. Ursprung der Wandgobelins in der Taufkapelle); Auszug aus dem Bauvertrag der Kirche "Maria vom guten Rat" in Frankfurt a.M. - Niederrad, dass bis zu 80% der an der Baustelle beschäftigten Arbeiter den christl. Gewerkschaften angehören müssen; Zeitungsartikel "Wer hilft dem Wormser Dom?" (1931); Zeitungsartikel betr. Einweihung der Nikolauskapelle (1930; auch Glückwunschschreiben Hofmanns, 3.1.1931, der wg. Krankheit nicht teilnahm; [Hinweis: D. Dr. C. Heyl zu Herrnsheim musste absagen wg. Hochzeit seines Sohnes in Pommern]; Vereinbarung zwischen Behrens, Brand, Haupt und Kautzsch über die Verwendung der durch Brand aufgenommenen und in großem Maßstab festgehaltenen Ausgrabungen am Dom zwischen 1906 und 1920 nebst Fundbericht im geplanten Domwerk (Nov. 1929); Einstellung der Bauarbeiten wg. Mangel an Baumitteln zum 13.7.1929; Angebot eines Beichtstuhls (Gg. Busch Söhne, Groß-Steinheim a.M.); Beitrag mit Foto (Zustand der Bischofsgruft bei der Auffindung (11.9.1906)
Darin: Notiz (17.12.1939 betr. Ursprung der Wandgobelins in der Taufkapelle); Auszug aus dem Bauvertrag der Kirche "Maria vom guten Rat" in Frankfurt a.M. - Niederrad, dass bis zu 80% der an der Baustelle beschäftigten Arbeiter den christl. Gewerkschaften angehören müssen; Zeitungsartikel "Wer hilft dem Wormser Dom?" (1931); Zeitungsartikel betr. Einweihung der Nikolauskapelle (1930; auch Glückwunschschreiben Hofmanns, 3.1.1931, der wg. Krankheit nicht teilnahm; [Hinweis: D. Dr. C. Heyl zu Herrnsheim musste absagen wg. Hochzeit seines Sohnes in Pommern]; Vereinbarung zwischen Behrens, Brand, Haupt und Kautzsch über die Verwendung der durch Brand aufgenommenen und in großem Maßstab festgehaltenen Ausgrabungen am Dom zwischen 1906 und 1920 nebst Fundbericht im geplanten Domwerk (Nov. 1929); Einstellung der Bauarbeiten wg. Mangel an Baumitteln zum 13.7.1929; Angebot eines Beichtstuhls (Gg. Busch Söhne, Groß-Steinheim a.M.); Beitrag mit Foto (Zustand der Bischofsgruft bei der Auffindung (11.9.1906)
Archivale
Bemerkungen: A. Brand war in Arnsberg durch den Raumordnungsplanungsauftrag für das Führerwohnungsbauprogramm nach dem Kriege in Anspruch genommen.
15.12.2023, 15:52 MEZ
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