Beschwerde der Schlosserzunft beim Landamt über einige Gemeinden die "ausherrische" Schlossermeister beschäftigen. Johannes Diehm, Bürger und Schlossermeister in Wertheim, bittet um die Befugnis die Arbeiten der "ausherrischen" Schlossermeister zu besichtigen und taxieren zu dürfen.
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-I Nr. 619
D 123
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-I Ältere städtische Urkunden und Akten
Ältere städtische Urkunden und Akten >> 9. Zünfte, Handel, Gewerbe und Verkehr >> 9.1. Zünfte >> Schlosser, Nagel-, Messer-, Zeug-, Hufschmiede
1799
Enthält: Forderung des Landamtes an die jeweiligen Schultheißen der Gemeinden (außer Schollbrunn), sich mit der Zunft zu vergleichen oder mit militärischer Exekution zu rechnen
1 Schr.
Archivale
Diehm, Johannes; Schlosser in Wertheim
Klage
Zünfte; Schlosser
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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- Akten der Stadtverwaltung Wertheim (einschl. Einrichtungen und Betriebe) (Tektonik)
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- Ältere städtische Urkunden und Akten (Bestand)
- 9. Zünfte, Handel, Gewerbe und Verkehr (Gliederung)
- 9.1. Zünfte (Gliederung)
- Schlosser, Nagel-, Messer-, Zeug-, Hufschmiede (Gliederung)