L 5/2 - Martinshaus Altshausen und Kleintobel, Nachtrag (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
L 5/2
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> L - Diakonie
Einleitung: Das Martinshaus in Altshausen und Kleintobel
Das Martinshaus erfuhr im 20. Jahrhundert zwei einschneidende institutionelle Veränderungen. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde die Einrichtung in Altshausen 1976 an die Zieglerschen Anstalten übergeben, die Zweigstelle in Kleintobel weiterhin von der Stiftung Martinshaus betrieben. Neue finanzielle Probleme führten im Jahr 2000 dazu, dass nun auch Kleintobel an die Zieglerschen Anstalten ging, weshalb der vorliegende Bestand sich in deren Besitz befand.
Ausführlich zur Geschichte des Martinshauses siehe das Vorwort zu Bestand L 5 Martinshaus Altshausen.
Bestandsgeschichte
Der verzeichnete Bestand umfasste zu Beginn circa 3,5 lfd. m. Akten und war nicht nach Aktenplan oder Registratursignaturen geordnet. Es handelt sich um Akten verschiedener Vorbesitzer, vor allem der Heimleitungen von Altshausen und Kleintobel bzw. der jeweiligen Vorsitzenden des Verwaltungsrats. Deshalb finden sich bei den Akten des Verwaltungsrats viele Parallelüberlieferungen.
Bestehende und beschriftete Einheiten und deren Aktentitel wurden größtenteils übernommen. Kassiert wurden lediglich Duplikate, so Kopien der Martinsblätter, da diese im Original in Bestand L 5, 6.3, Nr. 178-181 vollständig vorhanden sind. Die Martinsblätter von 1988 und 1989 wurden diesem Bestand hinzugefügt.
Der Bestand L 5/2 weist vor allem Akten aus der Zeit zwischen 1950 und 2000 auf. Der umfangreichste Teil umfasst die Protokolle und Tagesordnungen des Verwaltungsrats sowie des Vorstands. Des Weiteren finden sich Bauakten zu den verschiedenen Bauprojekten in Altshausen und Kleintobel in den 1950er und 1960er Jahren. Bis in die Gründungszeit des Martinshauses reichen die Jahresberichte, die fast lückenlos von 1883 bis 1965 vorhanden sind. Schülerlisten existieren in gebundener Form von 1883 bis 1976, des Weiteren drei Klassentagebücher aus den Jahren 1967-1970.
Der Schriftverkehr umfasst nach der Verzeichnung ca. 2 lfd. m Akten mit 56 Bestellnummern. Dazu zählt auch ein Fotobestand mit zwölf Verzeichnungseinheiten. Aus konservatorischen Gründen werden Fotos im Fotoarchiv des Landeskirchlichen Archivs aufbewahrt und führen deshalb eine entsprechende Standortsignatur.
In den Beständen vorgefundene Veröffentlichungen wurden herausgenommen und an die Landeskirchliche Zentralbibliothek in Stuttgart übergeben. Broschüren oder Informationsmaterial mit Bezug zur Akte wurde in der Verzeichnungseinheit belassen.
Einige Verzeichnungseinheiten sind mit Sperrvermerken versehen, in der Regel aufgrund der allgemeinen Sperrfrist von Archivgut von 30 Jahren. Nur wenige personenbezogene Akten sind vorhanden, die einer Sperrfrist von 120 Jahren bedurften.
Das vorliegende Archivinventar wurde im November und Dezember 2021 von Steffen Kaiser erstellt.
Das Martinshaus erfuhr im 20. Jahrhundert zwei einschneidende institutionelle Veränderungen. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde die Einrichtung in Altshausen 1976 an die Zieglerschen Anstalten übergeben, die Zweigstelle in Kleintobel weiterhin von der Stiftung Martinshaus betrieben. Neue finanzielle Probleme führten im Jahr 2000 dazu, dass nun auch Kleintobel an die Zieglerschen Anstalten ging, weshalb der vorliegende Bestand sich in deren Besitz befand.
Ausführlich zur Geschichte des Martinshauses siehe das Vorwort zu Bestand L 5 Martinshaus Altshausen.
Bestandsgeschichte
Der verzeichnete Bestand umfasste zu Beginn circa 3,5 lfd. m. Akten und war nicht nach Aktenplan oder Registratursignaturen geordnet. Es handelt sich um Akten verschiedener Vorbesitzer, vor allem der Heimleitungen von Altshausen und Kleintobel bzw. der jeweiligen Vorsitzenden des Verwaltungsrats. Deshalb finden sich bei den Akten des Verwaltungsrats viele Parallelüberlieferungen.
Bestehende und beschriftete Einheiten und deren Aktentitel wurden größtenteils übernommen. Kassiert wurden lediglich Duplikate, so Kopien der Martinsblätter, da diese im Original in Bestand L 5, 6.3, Nr. 178-181 vollständig vorhanden sind. Die Martinsblätter von 1988 und 1989 wurden diesem Bestand hinzugefügt.
Der Bestand L 5/2 weist vor allem Akten aus der Zeit zwischen 1950 und 2000 auf. Der umfangreichste Teil umfasst die Protokolle und Tagesordnungen des Verwaltungsrats sowie des Vorstands. Des Weiteren finden sich Bauakten zu den verschiedenen Bauprojekten in Altshausen und Kleintobel in den 1950er und 1960er Jahren. Bis in die Gründungszeit des Martinshauses reichen die Jahresberichte, die fast lückenlos von 1883 bis 1965 vorhanden sind. Schülerlisten existieren in gebundener Form von 1883 bis 1976, des Weiteren drei Klassentagebücher aus den Jahren 1967-1970.
Der Schriftverkehr umfasst nach der Verzeichnung ca. 2 lfd. m Akten mit 56 Bestellnummern. Dazu zählt auch ein Fotobestand mit zwölf Verzeichnungseinheiten. Aus konservatorischen Gründen werden Fotos im Fotoarchiv des Landeskirchlichen Archivs aufbewahrt und führen deshalb eine entsprechende Standortsignatur.
In den Beständen vorgefundene Veröffentlichungen wurden herausgenommen und an die Landeskirchliche Zentralbibliothek in Stuttgart übergeben. Broschüren oder Informationsmaterial mit Bezug zur Akte wurde in der Verzeichnungseinheit belassen.
Einige Verzeichnungseinheiten sind mit Sperrvermerken versehen, in der Regel aufgrund der allgemeinen Sperrfrist von Archivgut von 30 Jahren. Nur wenige personenbezogene Akten sind vorhanden, die einer Sperrfrist von 120 Jahren bedurften.
Das vorliegende Archivinventar wurde im November und Dezember 2021 von Steffen Kaiser erstellt.
4,6 lfd. m
Bestand
Evangelische Heimschule Martinshaus Altshausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.20252032, 02:05 MESZ