Tessin - Gutshaus
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N20-0674
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
April 2005
Enthält: - Gutshaus Tessin (7 km W von Brüel) Das Gutshaus ist ursprünglich ein Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach und auf Feldsteinfundament, das später verblendet und verputzt wurde. Der eingeschossige, 15-achsige Bau ist auch linksseitig erweitert worden, so dass die Mitte asymmetrisch erscheint. Dort ist das zweigeschossige, 3-achsige Zwerchhaus jetzt neben dem Eingang. Dieser wurde nach links mit der Freitreppe versetzt. Der rechte Giebel erhielt einen zweigeschossigen Anbau mit Fachwerk. Der linke Gebäudeteil trägt auf dem gewaltigen Dach drei Gauben. Nach 1995 Sanierung und weitere bauliche Veränderungen bis hin zu neuen Toreinfahrt. Zum Gutshaus führt eine Lindenallee. rechts vom Gutshaus eine Remise, zu wohnzwecken umgebaut. Im Umfeld noch ein Restpark in Hanglage; sonst ist der Gutshof neben den noch erhaltenen und bewohnten Katen weitgehend beräumt. Dort an den Katen Initialen des früheren Eigners, des Joachim von Oertzen, 1929. Bild 2: Neue Toreinfahrt Bild 3: ehemaliger umgebauter Speicher.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10x14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10x14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ