Dietrich Schenk von Flügelsberg (Flügelsperch) legt die Unstimmigkeiten (aufflaüff), die zwischen ihm und Margarethe, Äbtissin des Klosters Neuburg, und dem Konvent des Klosters gewesen sind, bei, indem er auf alle Rechte und Forderungen am Amtshof und Dorf zu Eytenhouen (1) verzichtet. Dafür hat ihm die Äbtissin Margarethe die Breitwiese bei Wildenstein an der Laber und die Mühle zu Parleiten (2) überlassen. Zudem verzichtet er auf den Hof zu Puchelhausen (3), dafür erhält er eine Geldrente und Naturalienabgaben. Außerdem wird ihm die Vogtei über drei Huben zu Gvndoltzhouen (4), über vier Huben zu Langentanhausen (5), über sechs Huben zu Pesten rain (6) und über sechs Huben zu Pretolfing (7) verliehen, die nach dem Tod des Dietrich wieder an genanntes Kloster zurückfällt, (vgl. Urkunden von 1346 X 22 und 1348 XI 13). S1: A. S2: Konrad von Murach, Schwager des Dietrich. S3: Heinrich von Ettenstadt, Viztum zu Lengen (8). S4: Albrecht von Glassenberg, Meister aus dem Ettal. S5: Dietrich von Parsberg