Hoffnungslose Verschuldung des Gutenzeller Leibeigenen und Wirtes zu Oberkirchberg Andreas Laucher und seine Vergantung; Drohung der in Oberkirchberg inhaftierten, ihrer Gefangenschaft überdrüssigen Correa gegen Laucher, der sie "verwichenen Fasching in seinem eigenen Haus geschwängert", und gegen Gärth(er), den Vater ihrer ersten beiden Buben, sie zu "verpfeifen"; gewaltsame Befreiung dieses "prostibulum" (Dirne) aus der Amtsknechtsbehausung und seine Wiederfestsetzung; Flucht des "Flossers" [Flößers? Berufsbezeichnung Gärth(er)s?] und Aussagen des Advokaten Gärthers Lic. Weiß aus Augsburg; Verzögerung des landgerichtl. Verfahrens gegen den aus dem Arrest entwichenen "Flos(s)er"; Aussagebereitschaft der schwangeren Gefangenen; Bemühungen des Gutenzeller Oberamtmanns um ein Mandatum inhibitorium des Reichsvikariats in Augsburg an das Landgericht in Weingarten im Handel mit den beiden Kirchbergern Laucher und Gärth(er) [?]; Einsetzung des Rats und Oberamtmanns zu Bachhaupten Lic. Peter Harder und des Amtmanns zu Schemmerberg Joh. Carl Kolb als Kommissare in der Prozeßsache Laucher und Gärth durch den Abt von Salem; Übergabe der Konkurssache Laucher an das Landgericht durch den Advokaten Saut(t)er; Schätzung des Besitzes Lauchers in Oberkirchberg durch Sauter und den Oberamtmann von Schemmerberg Johann Carl Kolb und Wiederaufnahme der salemischen Kommission in der Debitsache Laucher auf Betreiben des Landrichters Strasser.