Theoderich, Erzbischof zu Trier, beurkundet, die von Everard von Arberg und seiner Ehefrau Aleidis geschehene Erbeinsetzung der heiligen Maria und Übergabe ihrer Güter behufs der Erbauung einer Abtei des Zisterzienserordens in die Hände Heinrichs, Abtes von St. Petersthal (de Valle Sancti Petri) behufs ihres Seelenheils, nämlich ihres Allods in der Parochie von Kirchberch mit allen Ländereien, Wiesen, Äckern, Wäldern, Weiden, Wassern etc., Mühlen, Zehnten, dem Patronatsrechte, Einsetzung des Pfarrers in die Pfarrei, Leibeigenen, bürgerlicher Gerichtsbarkeit, welches sie nicht lehnweise, sondern mit ererbter Freiheit besessen, ferner ihres Allods in Hirzisberch, ihrer Ländereien und Weinberge in Brisiche mit den hörigen Lehnleuten, desgleichen ihrer Güter bei Mötche (Mettriche) mit den Hörigen und anderen Zubehörungen dessen, was sie in Kelberg und Elre an der Mosel besessen, vorbehaltlich der Advokatie über alle ihre wo irgend nur gelegene Güter; und bestätigt diese fromme Schenkung.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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