Heinrich Böttcher (Bestand)
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BÖTT
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Bestandsbeschreibung: Der Volksschullehrer Heinrich Böttcher (geb. 30.05.1902 in Aligse, gest. 22.09.1992 in Soltau) absolvierte seine Präparandenjahre von 1917 bis 1920 am evangelischen Schullehrerseminar Wunstorf. Nach Abschluss seiner ersten Lehramtsprüfung im März 1923 arbeitete er u.a. als Stadtkämmerer beim Magistrat der Stadt Burgdorf. Von April 1926 bis März 1927 absolvierte er eine Ausbildung zum Turn- und Sportlehrer in der preußischen Hochschule für Leibesübungen Spandau. Von April 1927 bis Februar 1929 war er als Schulamtsbewerber und Hilfslehrer an der evangelischen Volksschule in Kirchweyhe (heute Ortsteil von Weyhe/Niedersachsen) tätig. Von März 1929 bis Dezember 1932 unterrichtete er an der Deutschen Schule in Mendoza/Argentinien, bevor er 1933 als Schulamtsbewerber nach Kampischkehmen, Kreis und Regierungsbezirk Gumbinnen (Provinz Ostpreußen) zurückkehrte. 1935 folgte eine Anstellung als Lehramtsbewerber, im Februar 1936 legte er seine 2. Lehramtsprüfung ab und erhielt damit die Befähigung für eine endgültige Anstellung als Lehrer im preußischen öffentlichen Schuldienst. Eine Anstellung erhielt er zunächst im Schulverband Groß Friedrichsdorf bei Heinrichswalde, Kreis Niederung, Regierungsbezirk Gumbinnen und ab 1937 an der evangelischen Volksschule in Soltau.
Heinrich Böttcher heiratete 1937 die Lehrerin Else Sporleder, aus der Ehe gingen zwei Söhne (1939 und 1944) hervor. Von 1940 bis 1945 war er mit der Wehrmacht in Belgien, Nordrussland (58. Infanteriedivision) und später in Norwegen stationiert.
Nach der vorläufigen Anerkennung als Lehrer durch die britische Militärregierung arbeitete er im Anschluss an das Entnazifizierungsverfahren ab 1947 wieder an der Volksschule in Soltau. 1967 trat er in den Ruhestand ein, unterrichtete aber von 1969 bis 1971 weiterhin stundenweise an der Volksschule Soltau.
Der Nachlass von Heinrich Böttcher wurde 2015 durch seinen Sohn an das BBF-Archiv übergeben.
Im Bestand befinden sich vor allem persönliche Unterlagen wie z. B. Ausweise und Urkunden. Zudem wird die berufliche und militärische Laufbahn Heinrich Böttchers durch Ernennungen und Bescheinigungen dokumentiert. Neben persönlichen Fotografien existiert ebenfalls eine geringe Anzahl an privater Korrespondenz.
Die Erschließung erfolgte nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) in der Archivdatenbank.
Quellen:
DIPF/BBF/Archiv: Lebenslauf (Handakte).
Heinrich Böttcher heiratete 1937 die Lehrerin Else Sporleder, aus der Ehe gingen zwei Söhne (1939 und 1944) hervor. Von 1940 bis 1945 war er mit der Wehrmacht in Belgien, Nordrussland (58. Infanteriedivision) und später in Norwegen stationiert.
Nach der vorläufigen Anerkennung als Lehrer durch die britische Militärregierung arbeitete er im Anschluss an das Entnazifizierungsverfahren ab 1947 wieder an der Volksschule in Soltau. 1967 trat er in den Ruhestand ein, unterrichtete aber von 1969 bis 1971 weiterhin stundenweise an der Volksschule Soltau.
Der Nachlass von Heinrich Böttcher wurde 2015 durch seinen Sohn an das BBF-Archiv übergeben.
Im Bestand befinden sich vor allem persönliche Unterlagen wie z. B. Ausweise und Urkunden. Zudem wird die berufliche und militärische Laufbahn Heinrich Böttchers durch Ernennungen und Bescheinigungen dokumentiert. Neben persönlichen Fotografien existiert ebenfalls eine geringe Anzahl an privater Korrespondenz.
Die Erschließung erfolgte nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) in der Archivdatenbank.
Quellen:
DIPF/BBF/Archiv: Lebenslauf (Handakte).
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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