Endres Thuecher zu Nuremberg, Hainrich Steinlinger, Pfleger, und Hanns Rewhel, Kastner zu Alltdorff, entscheiden Irrungen zwischen Bürgermeister und Rat zu Alltdorff und der Gemein Rasch um Viehtrieb, Wunn und Weide wie folgt: 1. die von Altdorf sollen ihr Vieh an der Furt in der Schwartzach tränken und von da über den Weg an den Wiesen hinab von den Stegen bis auf den Fiederles-Brunnen, von da auf der Seite gegen Preital auf den Wiesen Wunn und Weide suchen;. 2. soll der Weg, auch von der Furt hinauf gegen die Schleifmühle bis auf den Bach, der vom Amersbach in die Schwartzach geht, die Parteien scheiden, so dass die von Altdorf oberhalb des Flusses bis an die Schleifmühle Wunn und Weide haben; doch sollen die von Rasch am Perloe gegen Altdorf hinauf von den Altdorfern "an den aicheln verschont" werden;. 3. sollen die von Rasch ihr Vieh von der unteren Rummeley bis auf das hangende Kreuz, von da bis an den roten Baum zwischen des Pfarrers und des Larentzen Acker, von da an des Heckleins Kreuz am Bach, der über das Aspach in den Raspach geht, treiben, wie das in einer Urkunde Herzog Otts in Beirn, Pfalzgraf bei Rein [Otto II. von Pfalz-Mosbach] von 1470 XIII 17 festgelegt wurde. Auf Ansuchen der Parteien hat Endres Thucher die Ausfertigung von zwei Urkunden angeordnet. - Siegler 1: der Pfleger - 2: der Kastner. - Zeugen: Hans Preitaler, Hans Ebner, Georg Schneider, Contz Stuler, Hainrich Purner, Herman Putzner, Georg Schintlach, Linhart Puenl, Hanns Pöland, Hans Schmidt, Vlrich Graffe und Hanns Puschel, alle des Rats zu Altdorf, sowie Vlrich Stüler, Contz Thumler, Hans Stuech, Vlrcih Tewrner, Contz Schuestel und Contz Rüppel von der Gemein Rasch.

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Staatsarchiv Nürnberg
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