Ermittlungen über die Agitation der KPD im Filmwesen
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I. HA Rep. 77, St 18 Nr. 12
II 1295 n
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 09 Sonderbestände (1914 - 1945) >> 09.02 Unterlagen des preußischen Innenministeriums aus dem Parteiarchiv der SED (DDR) zur politischen Situation in Preußen (1920 - 1934) >> 09.02.01 Republikschutz (1920, 1924 - 1934) >> 09.02.01.03 Überwachung von Presse und Rundfunk (1924 - 1934) >> 09.02.01.03.01 Überwachung republikfeindlicher Propaganda (1924 - 1933)
Apr. 1928 - Nov. 1929, Mai 1932 - Juli 1932
Enthält u. a.:
- Auszug über den Inlandsbericht des Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung über die kommunistische Filmpropaganda, u. a. die Gründung des "Volksverbandes für Filmkunst e. V." (Volks-Film-Verband), Geschäftsführer Rudolf Schwarzkopf und Mitglieder des Vorstandes und des künstlerischen Ausschusses: Heinrich Mann, Erwin Piscator, Béla Balázs, Karl Freund, Leo Lania, Käthe Kollwitz, Leonhard Frank, Arthur Holitscher, Edmund Meisel, Ernst Angel, Prof. Alfons Goldschmidt, Dr. Max Deri, Dr. Franz Höllering, G.W. Pabst und Andor Kraszna-Kraus
- Ziele und Aufgaben der Volks-Film-Gemeinschaft (V.F.G.)
- Gründung von Ortsgruppen des Volksverbandes für Filmkunst e. V., u. a. in Düsseldorf
- Ein Exemplar der "Arbeiter Illustrierte Zeitung" ( A-I-Z), Jg. VIII Nr. 12 mit einem Bericht über die Filmarbeiten des deutschen Arbeiter-Kino-Büros bei den Arbeiter-Eislauf-Weltmeisterschaft in Oslo 1929
- Anweisungen des Instruktionsbüros für Betriebszellen (Abteilung Leunabetriebszelle) über die Propagandafilme der Internationale Arbeiterhilfe (IAH) und ein Verzeichnis der aufgeführten Filme (z. B. "Panzerkreuzer Potemkin", "Schinderhannes", "Schwarzer Sonntag") in verschiedenen Städten und Unterbezirken
- Rundschreiben der Betriebsleitung Ruhrgebiet der KPD, Abteilung Agitprop, vom 16. Oktober 1929 (Abschrift) über Filmveranstaltungen
- Gründung der "Neuen Filmgruppe" am 23. Mai 1932 in Berlin und ihrer Statuten, 1. Vorsitzende die Kunstmalerin und Regiesseurin Alice Lex, Gründungsmitglied u. a. Justizrat und Notar Dr. Herzfeld (Berlin).
- Auszug über den Inlandsbericht des Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung über die kommunistische Filmpropaganda, u. a. die Gründung des "Volksverbandes für Filmkunst e. V." (Volks-Film-Verband), Geschäftsführer Rudolf Schwarzkopf und Mitglieder des Vorstandes und des künstlerischen Ausschusses: Heinrich Mann, Erwin Piscator, Béla Balázs, Karl Freund, Leo Lania, Käthe Kollwitz, Leonhard Frank, Arthur Holitscher, Edmund Meisel, Ernst Angel, Prof. Alfons Goldschmidt, Dr. Max Deri, Dr. Franz Höllering, G.W. Pabst und Andor Kraszna-Kraus
- Ziele und Aufgaben der Volks-Film-Gemeinschaft (V.F.G.)
- Gründung von Ortsgruppen des Volksverbandes für Filmkunst e. V., u. a. in Düsseldorf
- Ein Exemplar der "Arbeiter Illustrierte Zeitung" ( A-I-Z), Jg. VIII Nr. 12 mit einem Bericht über die Filmarbeiten des deutschen Arbeiter-Kino-Büros bei den Arbeiter-Eislauf-Weltmeisterschaft in Oslo 1929
- Anweisungen des Instruktionsbüros für Betriebszellen (Abteilung Leunabetriebszelle) über die Propagandafilme der Internationale Arbeiterhilfe (IAH) und ein Verzeichnis der aufgeführten Filme (z. B. "Panzerkreuzer Potemkin", "Schinderhannes", "Schwarzer Sonntag") in verschiedenen Städten und Unterbezirken
- Rundschreiben der Betriebsleitung Ruhrgebiet der KPD, Abteilung Agitprop, vom 16. Oktober 1929 (Abschrift) über Filmveranstaltungen
- Gründung der "Neuen Filmgruppe" am 23. Mai 1932 in Berlin und ihrer Statuten, 1. Vorsitzende die Kunstmalerin und Regiesseurin Alice Lex, Gründungsmitglied u. a. Justizrat und Notar Dr. Herzfeld (Berlin).
Archivale
Archivale gelangte aus dem Bestand/der Registratur des ehemaligen preußischen Innenministeriums in das Zentrale Parteiarchiv der SED; über das Bundesarchiv an das GStA PK abgegeben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
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- Ministerium des Innern (Bestand)
- 09 Sonderbestände (1914 - 1945) (Gliederung)
- 09.02 Unterlagen des preußischen Innenministeriums aus dem Parteiarchiv der SED (DDR) zur politischen Situation in Preußen (1920 - 1934) (Gliederung)
- 09.02.01 Republikschutz (1920, 1924 - 1934) (Gliederung)
- 09.02.01.03 Überwachung von Presse und Rundfunk (1924 - 1934) (Gliederung)
- 09.02.01.03.01 Überwachung republikfeindlicher Propaganda (1924 - 1933) (Gliederung)