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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1623 März 24
Regest: Dr. jur. Johan Everke und Bernhardt zu Geistlen, Bürgermeister, Dietrich Lindenkampff und Johan Schütte, Kämmerer, sowie der Rat der Stadt Beckum (Beckem) verkaufen an Gottfried Droste, Kanoniker und Bursar am Dom zu Münster, zu Gunsten der Burse 30 Reichstaler jährliche Rente zahlbar auf Maria Verkündigung (März 25) für 500 Reichstaler. Die Rente ist fällig aus Flüchter und Saurman Kirchspiel Vellern, Rundeltappe Kirchspiel Beckum und aus den sonstigen Stadteinkünften. Bürgen: Berndt Geistlen und Herman Schütte, Ratsfreunde und Bürger zu Beckum. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 51 x 27,5 cm; anhängendes Stadtsekret beschädigt. Unterschriften wie in U 653. Rückseite: Inhaltsvermerk (18. Jh.); Signatur: Bursa III fach, N° 17 (18./19. Jh.).
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 654
Urkunden
in profesto annunciationis beatae Mariae virginis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.