Ruschi von Breisach, Bürger zu Oberbergen, bekundet, vom Kloster Ettenheimmünster die folgenden Güter zu Erblehen empfangen zu haben: 1/2 Acker Reben neben dem Edelknecht Scholl von Bolsenheim, vom dem jährlich 26 Basler als Jahrzeit gehen, 3 Viertel Reben hinter Bergen neben dem Edelknecht Lorenz, zinst der Jungfrau Dilg zum Stein zu Rappoltsweiler 1 Ohm Wein, 1 Sester Walnuß dem heiligen zu Rosenweiler (Rosenwiler); 1/2 Acker neben dem tiefen Weg gegen Welschin Fuckherer, zinst 1/2 Ohm Wein und 1/2 Kappen dem Fritscheman Kröulin; 1 Acker Reben, der Schilt genannt, zinst der Königin von Ungarn 2 Ohm Wein, die von den genannten Gütern zwei Kappen erhält. Der Beständer liefert dem Kloster jährlich 14 Ohm Edelwein. Als Sicherheit verpfändet er 1 Viertel Reben im Hasenach neben...[Lücke] Schelcklin, davon gehen 1 Viertel Nuß an den Heiligen zu Rappoltsweiler; 3 Viertel Reben im Bühel neben Wörlin Görz, zinst 3 Ohm Wein und 3 Kappen dem von Reichenberg; 1/2 Acker Reben in der Kirchgebreite neben Meister, der Cunradtin Sohn, zinst 2 Ohm Wein und 2 Kappen dem Junker Karl von Altenkastell. Die hinzugezogenen Zeugen Hensli Erber, Meister der Cunradtin Sohn, Hugeli Meiger, Clewy do afteran, Cuntz von Königschein und Heini Schelcklin, alle des Gerichts zu Oberbergen, schätzen das Pfand, ohne die Zinsen, auf über 20 Pfund Straßburger Pfennig