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Rechnung 1587/88
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1587-1588
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Erwerbungen an (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen:
- Rüstungen und Rüstungsteile von Martin Waibel, Plattner (fol. 281r), Egloff Burkhart, Plattner zu Tübingen (fol. 283v);
- Feuerwaffen und Zubehör von Hans Rueff, Büchsenschmied (Pulverflaschen, fol. 280r), Jakob Schlude, Büchsenschäfter (fol. 280r, 283v), Erhard Rieger, Büchsenmacher zu Stuttgart (fol. 280r, 282v, 283r, 284r), Adam Esslinger, Federmacher (Pulverflaschen, 280r), Georg Rieger, Büchsenschmied (fol. 280v, 281r, 281v, 282r, 282v), Martin Rapp, Uhrmacher (ein "zug zunn grossenn stuggen", fol. 281v), Andreas Geggel, Schlosser (fol. 282v, 283r, 341r), Stefan Metzger zu Stuttgart (fol. 284r), Hans Kaiser, Rohrschmied von Suhl (fol. 284r);
- Klingenwaffen bzw. -teile von Adam Baur, Klingenschmied zu Urach (fol. 281r, 283v), Hans Reuter, Messerschmied zu Tübingen (fol. 342r), Martin Reuter, Messerschmied zu Tübingen (Rapier, türkische Säbel, fol. 343r);
- Stangenwaffen von Heinrich Beck von Urach (fol. 281v), Gregor Hilsenbeck, Waffenschmied zu Giengen (fol. 282v);
- Silbergeschirr von Georg Bantzer, Goldschmied zu Augsburg (Geschenke für Stallmeister und Rossbereiter des Bischofs von Straßburg, fol. 322r; Hochzeitsgeschenk für den Harfenisten, Geschenk für Dr. Marolf, Medicus zu Zürich, fol. 322v; Hochzeitsgeschenk für Alexander von Ende, Gevattergeld für Sebastian von Bartheim, Geschenke für Peter von Hof und für den Keller zu Neuenstadt, fol. 323v; Hochzeitsgeschenke für Friedrich Wilhelm von Steinau, Julius von Seckendorff und Philipp von Laubenberg, dem Hofmeister des Herzogs Ferdinand von Bayern, fol. 324r; Gevattergeld für Hans Georg von Hallwyl, Gegengabe für den Kammersekretär des Erzherzogs Ferdinand, der ein Exemplar des "Goldenen Vlies" geschickt hatte, fol. 324v; Gevattergeld für Albrecht von Liebenstein, Geschenk für Hans Wild von Mömpelgard, Gevattergeld für Hans Kaiser, Hofküfer, fol. 325r; Hochzeitsgeschenk für Peter Scher von Schwarzenburg, dito für Philipp Keck, fol. 326r; Geschenk für den Stallmeister zu Halberstadt, Gevattergeld für den Burgvogt auf Hohenurach, Hochzeitsgeschenk für Philipp Magnus von Helmstatt, fol. 326v), Hans Raiser zu Augsburg (Gevattergeld für Sebastian Schaffalitzky, fol. 323r), ungenannter Herkunft (Hochzeitsgeschenk für Nikolaus von Göllnitz (Gelniz), fol. 323v; Hochzeitsgeschenk für Hans Konrad Grempp, fol. 324v; Gevattergeld für Hans Ulrich von Remchingen, fol. 325v; 331r), Abraham Goldschmied (Hochzeitsgeschenk für Jakob Roll, Feldschneider, fol. 325r; 332r; Neujahrsgeschenk für die Herzogin, fol. 332r);
- Schmuck aus Edelmetall, Edelsteinen und Perlen bzw. ungefasste Steine und Perlen von Hans Baumann, Goldschmied (fol. 331r), Melchior Jäger von Gärtringen (fol. 331r), Hans Raiser von Augsburg (fol. 331v; Neujahrgeschenke für Herzogin Ursula (Goldgürtel mit Steinen und Perlen) und Pfalzgräfin Elisabeth (von Pfalz-Veldenz, geb. v. Württemberg, Schwester des amtierenden Herzogs Ludwig), Hochzeitsgeschenk für die verwitwete Tochter (Agnes Hedwig, am 3. Januar 1586 verh. Kurfürstin von Sachsen, am 11. Februar verwitwet) der Fürstin (Eleonore) von Anhalt (geb. v. Württemberg, Schwester des amtierenden Herzogs Ludwig), fol. 332r), Georg Bantzer (goldene Ketten für die jungen Herrn von Mömpelgard, fol. 331v), Abraham Goldschmied (fol. 332r);
- Münzen, Medaillen, metallene Brustbilder von Abraham Goldschmied (fol. 332r);
- Uhren von Ludwig Mauerbeck, Uhrmacher (Reparatur einer Uhr des Pfalzgrafen Otto Heinrich, fol. 343r);
- plastische Arbeiten von ungenannter Herkunft (ein vergoldetes Lamm; fol. 140r), Hans Raiser (ein Papagei, ein Bär und ein Hündlein, fol. 331v); - Gemälde und Grafiken von dem bayerischen Hofmaler zu München (Porträts, fol. 323r), einem Goldschmiedgesellen (ein in Kupfer gestochenes Kunststücklein, fol. 323r), Salomon Taubenhauer, Seidensticker (Ausmalen der Decke in der Stube der Herzogin, fol. 341r; Bemalen von Fahnen, fol. 342v; Besticken einer Reiterfahne, fol. 343r), ungenannter Herkunft (eine gemalte Schlachtendarstellung, für deren Abholung Jakob Züberlin, Maler zu Tübingen, Zehrgeld erhalten hat, fol. 358v);
- Musikinstrumente von Hans Kaiser, Rohrschmied zu Suhl (eiserne Pfeifenrohre, fol. 280r), Christoph (Stoffel) Frei, Pfeifenmacher zu Wiesensteig (zehn große Pfeifenfutter mit doppelten und zehn weitere mit einfachen Pfeifen, fol. 342v);
- Zierstücke von Zacharias Seemüller, kaiserlicher Notar (Kunststück aus Wachs, fol. 327r);
- silberne Spitzen für die Landsknechtsfahnen von Kaspar Distler, Goldschmied (fol. 284r, 331r);
- in Glas geschmelzte Wappen von Ulrich Pfeifer, Glasmaler zu Tuttlingen (fol. 341r);
- zehn württembergische Stammbäume auf Tuch von Hans Schnabel, Buchbinder (fol. 341v);
- Rahmen von elf württembergischen Stammbäumen auf Tuch durch Balthasar Kretzmayer, Schreiner zu Stuttgart (fol. 341v).
Darin auch: Summarischer Auszug der Jahresrechnung (zwei Foliobögen).
404 Bl. (NB: 1-288, 279-369, danach 25 Blatt ohne Zählung), 2 fol.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.