Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5795
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1753 Januar 18
Regest: Schultheiss und Richter zu Jettenburg Tübinger Oberamts bekennen: Georg Friedrich Bader, der sich in dem Reutlingen zugehörigen Flecken Betzingen in ehelichen Verspruch eingelassen hat und dort das Bürgerrecht erlangen will, ist der eheliche Sohn des Hans Georg Bader selig und dessen Ehefrau Agnes, die jetzt in 2. Ehe mit Hans Georg Reyser verheiratet ist. Er ist am 28. November 1730 zu Jettenburg geboren und von
Georg Friedrich Oberreutter, jetzt reisigem Forstknecht zu Mähringen, und Anna Maria, Tochter des alt Michel Gutbrodt, nunmehr Ehefrau des Hans Jacob Hipp, in der Kirche zu Mähringen aus der Tauf gehoben worden. Er ist von jeder Leibeigenschaft frei. Ohne den auf Absterben seiner betagten Mutter noch zu erlangenden Erbteil hat er ein Aussteuer-Vermögen von 300 fl in barem Geld.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Den 20. Januar 1753 in senatu verlesen.
Georg Friedrich Oberreutter, jetzt reisigem Forstknecht zu Mähringen, und Anna Maria, Tochter des alt Michel Gutbrodt, nunmehr Ehefrau des Hans Jacob Hipp, in der Kirche zu Mähringen aus der Tauf gehoben worden. Er ist von jeder Leibeigenschaft frei. Ohne den auf Absterben seiner betagten Mutter noch zu erlangenden Erbteil hat er ein Aussteuer-Vermögen von 300 fl in barem Geld.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Den 20. Januar 1753 in senatu verlesen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Georg Friedrich Thill, J.U.L., Regierungsrat, Hofgerichtsassessor und Vogt zu Tübingen
Unterschrift
Siegel (Erhaltung): Papiersiegel
Genetisches Stadium: Or.
Unterschrift
Siegel (Erhaltung): Papiersiegel
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ