Nachdem Graf Gerlach von Nassau dem Kanonikus Ortlieb ('Ortlibus Ortlibi') die Pfarrei Erbenheim verliehen hat, die Äbtissin des Klosters Klarenthal (Adelheid) aber den Priester Heinrich genannt Kelreshals präsentiert hat, bekräftigt Graf Gerlach die frühere Übertragung des Patronatsrechts an Klarenthal (s.o. U 13). Nach der Resignation des Heinrich Kelreshals providiert Bruder Rudolf, Custos Rheni des Minoritenordens, Anwalt der Äbtissin und des Konvents des Klosters Klarenthal, den Kanonikus Ortlieb für die Pfarrei Erbenheim.
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Nachdem Graf Gerlach von Nassau dem Kanonikus Ortlieb ('Ortlibus Ortlibi') die Pfarrei Erbenheim verliehen hat, die Äbtissin des Klosters Klarenthal (Adelheid) aber den Priester Heinrich genannt Kelreshals präsentiert hat, bekräftigt Graf Gerlach die frühere Übertragung des Patronatsrechts an Klarenthal (s.o. U 13). Nach der Resignation des Heinrich Kelreshals providiert Bruder Rudolf, Custos Rheni des Minoritenordens, Anwalt der Äbtissin und des Konvents des Klosters Klarenthal, den Kanonikus Ortlieb für die Pfarrei Erbenheim.
18, U 27 a
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1301-1400
(1324) Oktober 16
Original, Pergament, Bruchstück (nur linksseitig erhalten) eines Notariatsinstruments, ausgestellt von dem Notar Wer(nher?), während des Pontifikates Papst Johannes XXII. (1316 -1334), Jahresangabe nicht erhalten, doch im Regest im Klarenthaler Kopialbuch (Abt. 18 Nr. 16 S. 15) 1324 genannt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich de Bye ..
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (Her)bord Ring von Olm (lide Olmena')
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlacus d ..
Vermerke (Urkunde): Zeugen: .. dusparger
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinricus dictus zum Stalle, cives ... opidani in Oppinheim, frater Gerhardus ...
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (Her)bord Ring von Olm (lide Olmena')
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlacus d ..
Vermerke (Urkunde): Zeugen: .. dusparger
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinricus dictus zum Stalle, cives ... opidani in Oppinheim, frater Gerhardus ...
Der in der Urk. vorkommende Mainzer Domkanoniker Johann von Reifenberg (' ... de Ryfinberg canonicus ecclesie Maguntine, olim rector' .. ecclesie parrochialis in Erbenheiln?) ist in den Regesten der Mainzer Erzbischöfe bis 1325 belegt.
Der umter den Zeugen erscheinende Herbord Ring von Olm ist 1325 als Vizeschultheiß von Oppenheim bezeugt (Baur, Hess. Urkundnbuch II Nr. 922).
Der umter den Zeugen erscheinende Herbord Ring von Olm ist 1325 als Vizeschultheiß von Oppenheim bezeugt (Baur, Hess. Urkundnbuch II Nr. 922).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ