Bischoff Hartmann mit Rath des Dom Capituls vergleicht sich mit der Stadt, wegen des Zolls auf der Wertachbrugg, weilen Klage gekommen, daß der Bischöf. Brughai Hermann unrechten Zoll nehme. die zu diesem Vergleich Deputirte waren von Seiten des Bischofs, H. Sifrid von Algishußen, H. Wolfart von Rot. H. Marquard von Berien der Schulmeister von Seiten der Stadt H. Volckwin der Alt, H. Heinrich der Schongauer, H. Cunrad Reinbot, und H. Cunrad Rothnagel; darzu wurde gezogen Bruder Eberhard der Brughai, weil ihme das Zollwesen von Altersher wohl kund warn. diese errichteten eine ordentliche Zoll Tariffa, welche der Länge nach in dieser Urkund eingerucket stehet, befestiget mit des Bischofs, dom Capituls, und der Stadt Sigeln.
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Bischoff Hartmann mit Rath des Dom Capituls vergleicht sich mit der Stadt, wegen des Zolls auf der Wertachbrugg, weilen Klage gekommen, daß der Bischöf. Brughai Hermann unrechten Zoll nehme. die zu diesem Vergleich Deputirte waren von Seiten des Bischofs, H. Sifrid von Algishußen, H. Wolfart von Rot. H. Marquard von Berien der Schulmeister von Seiten der Stadt H. Volckwin der Alt, H. Heinrich der Schongauer, H. Cunrad Reinbot, und H. Cunrad Rothnagel; darzu wurde gezogen Bruder Eberhard der Brughai, weil ihme das Zollwesen von Altersher wohl kund warn. diese errichteten eine ordentliche Zoll Tariffa, welche der Länge nach in dieser Urkund eingerucket stehet, befestiget mit des Bischofs, dom Capituls, und der Stadt Sigeln.
StAA, Reichsstadt Augsburg Urkunden Nr. 23
Reichsstadt Augsburg Urkunden
Reichsstadt Augsburg Urkunden >> Einleitung >> 04 Verträge und anders zwischen dem Bischof, Dom Capitul, und der Stadt Augsburg (Rep. XXXIII.-XLI., LXVI.)
01.-31.07.1282
Pergamenturkunde
Orig. Pergament und Concept od. fein Abschrift.
Urkunden
deutsch
Literatur: Gedruckt, Mon. boica XXXIII, 157, erw. Braun, II, 299. vergl. Stetten 5,79; Beiliegt: Auszug aus dem Stadtbuch, wie man den Zoll nahmen soll.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ
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- Einleitung (Gliederung)
- 04 Verträge und anders zwischen dem Bischof, Dom Capitul, und der Stadt Augsburg (Rep. XXXIII.-XLI., LXVI.) (Gliederung)