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Kathrin von Dürrmentz (Durmonz), Witwe von Heinz Schalchner, setzt ihre und ihrer Kinder Güter mit Namen Schalhem [Schalchen] und den Hof zu Mitternstorff [Mitterndorf] "in truwes hant" ihres Oheims Wolf der Dächser
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Kathrin von Dürrmentz (Durmonz), Witwe von Heinz Schalchner, setzt ihre und ihrer Kinder Güter mit Namen Schalhem [Schalchen] und den Hof zu Mitternstorff [Mitterndorf] "in truwes hant" ihres Oheims Wolf der Dächser
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 38 Baden-Durlach
Baden-Durlach >> Schalchen (Schalheim) und Mitterndorf, Gde. Gstadt am Chiemsee, Landkreis Rosenheim
1394 November 1 (An Allerheiligen tag)
Urkunden
Siegler: Besiegelt von Obrecht von Berwangen, markgräflicher Amtmann zu Baden
Urkunde wurde fälschlich Best. 38 Baden-Durlach zugeordnet, da im 19. Jh. wohl eine Identifizierung nicht gelang; bezieht sich tatsächlich aber auf die gemeinschaftlich bewirtschafteten Hoflehen des Klosters Frauenchiemsee in Schalchen und Mitterndorf bei Gstadt am Chiemsee
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.