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08.04-2 Münzsammlung der Reichs- und Hansestadt Lübeck
Münzsammlung der Reichs- und Hansestadt Lübeck >> 03. Königliche Münzen
nach 1181
Archivale
Beschreibung Vorderseite (Avers): Königskopf mit barettähnlicher Krone, + F DERI IMP
Beschreibung Rückseite (Revers): Im Doppelkreis befußtes Kreuz mit Punkten zwischen den Balken
Trugschrift IOIOIO
Bemerkungen: wahrscheinlicher Feingehalt 15,5 Lot = 0,96875 fein
Münzherr: Kaiser Friedrich I.
Münzstätte: Lübeck
Material: Silber
Gewicht in Gramm: 0,55
Durchmesser in mm: 17
Erhaltung: sehr schön
Vorkommen: - RR -
Edition / Veröffentlichung: Kusey 26; Jesse 82
Literatur: Emil Barfeldt: Der Fund von Kusey, Berliner Münzblätter. 1915, S. 365 ff. Tafel 160
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.