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Quellen zum Bau der Sandkirche
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Stadtarchiv Mainzer Zeit >> Kirche, Religion >> Aschaffenburg, Sandkirche
1755 - 1757
Enthält: - Schätzung der für den Bau notwendigen Baumenge durch einen (Stein)Hauer und Maurer
- Gerichtliche Obligationen des Georg Wilhelm Kammer und seiner Frau Witwe zu Obernburg über 2000 Gulden als Kapital unterpfandlich versetzt am 9. Februar 1756 (zum Bau der Sandkirche, ergibt sich aus folgendem Verzeichnis)
- Verzeichnis über die zum Bau der Kirche aufgenommenen Kredite/Hypotheken mit Nennung der Personen und deren Herkunftsorte
- Spezifikation der zum Bau der Kirche beschafften Gelder
- Verzeichnis über das vom verstorbenen Franz Wolfgang Damian, Grafen von Ostheim, etc. zum Bau der Kirche bereitgestelltem Vermögen
- Lieferung des Baumaterials
- Verzeichnis über die Zusammesetzung einer vom Grafen von Ostheim für den Bau der Sandkirche verschriebenen Hypothek
- Ausmessungen
- Zwei Verzeichnisse über verschiedene Einnahmen und deren Nutzung
- Kostenvoranschlag für den Bau der Kirche. Vom Erzbischof am 23. Oktober 1755 gebilligt.
- Verzeichnis an Kapital, welches die Stadt zum Bau der Sandkirche als Unterpfand gegeben hat
- Spezifikationen der Kapitalien in der Sandkirche, die aufgenommen werden sollen
- Spezifikation der gerichtlichen Hypotheken der Frau Kammerrätin Hurnin (Horn/in?) zum Bau der Kirche gegeben
- Verzeichnis der gekauften Nägel
- Kostenvoranschlag
- Verzeichnisse über verschiedene Einnahmen und deren Nutzung (deutliches Wasserzeichen auf dem Papier erkennbar)
- Verzeichnis über das wegen dem Bau der Sandkirch enach und nach Herrn Matzel bezahlten Geldes vom Jahr 1757
- Bericht über eingesammeltes Geld (Kollekte) zum Bau der Sandkirche und dessen Ablieferung
- Verzeichnis über Kapital mit Bezug zur Sandkirche
- Ausgaben für Holz (2x) [bis hierhin 30 Blätter; alles Altsignatur R 399]
- Verzeichnis der vom Schlosser Mondrial (Monreal) in der Sandkirche verbauten Materialien, die zuvor in der Waage gewogen worden waren (2 Blätter) [Altsignatur R 396]
- Verzeichnis der Arbeiten des Schlosser Wallraff in der Sandkirche und Erwähnung, dass Materialien zuvor in der Waage gewogen worden waren (2 Blätter) [Altsignatur R 396]
30 Blatt
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.