Der Steinmetz und Ulmer Bürger Sigmund Taler verkauft der Pfarrkirchenbaupflege in Ulm und ihren Verwaltern Dr. Johann Wespach, Jodok ("Jos") Talfinger und Konrad Rietmann einen jährlichen Zins von 0,5 rheinischen Gulden. Dieser Zins gefällt von folgenden Gärten in Ulm: - 1 Morgen Weinberg am Michelsberg am Weg. Davon gefallen außerdem Vinzenz Glaser jährlich 0,5 Gulden und der alten Schützin 0,5 Gulden. - 0,5 Morgen Weinberg am Michelsberg oberhalb der Kelter des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen [abgegangen, Bereich Wengengasse 6-10]. Davon gefallen außerdem Weiprecht Ehinger jährlich 13,5 Schilling Heller. - Ein Krautgarten vor dem Herdbruckertor ("Herttbrugktor") [abgegangen, Donaustraße, Bereich östlich vor Herdbruckerstraße 30, Lagerbuch Nr. 1/3] auf dem Espan ("Enspach") [heute Gemarkung Neu-Ulm]. Davon gefallen außerdem Peter Maler dem Jüngeren jährlich 3 Gulden, Heinrich Krafft 1 Gulden, dem Heiliggeistspital [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] 14 Schilling und 1 Weihnachtshuhn sowie dem Dominikanerkloster ("den Predigern") [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3] 0,5 Gulden. Dafür hat er von den Käufern 10 rheinische Gulden erhalten. Er behält sich allerdings für sich und seine Erben das Recht vor, diesen Zins wieder abzulösen.
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