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Bestellung von Stadtschöffen zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1699
Enthaeltvermerke: Enthält: Supplik der Bürgermeister und Stadtschöffen zu Siegen wegen Besetzung der Stadtschöffenstelle mit dem bisherigen Ratsmann Johann Eberhard Heeser oder mit dem bisherigen katholischen Schulmeister Maybach (12./22.07.1699); Befehl des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen betreffend die erwählten evangelischen Religions-Schöffen (29.07.1699). Enthält auch: Punktation zu einer Gravamina der Bürgermeister und Stadtschöffen zu Siegen betreffend die geleistete Erb- und Landhuldigung sowie diverser Beschwernisse (Zoll auf Eisen, Erlass von Gefällen der Massenbläser am Blashüttentag, Verkauf von Vieh auf dem Land, Abscheid bei Stempelung des großen und kleinen Gewichts, Churbriefe, Belassung der Privilegien und Freiheiten) (ohne Datum); Supplik wegen des Weinzapfens in der Stadt Siegen (ohne Datum).
10 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.