Frydrich zum Wolffstain beurkundet, dass in dem Streite zwischen Ulman Hegnein dem Jüngeren, Bürger zu Nürnberg, als Vertreter seiner Ehefrau Kunigund, und Hanns und Steffan den Taetzeln, Klägern, einer- und Ulrich Haller dem Jüngern und dessen Sohn Ulrich, Beklagten, andererseits, wegen der von Peter Zollner hinterlassenen, den Klägern von dessen Witwe Margaretha vermachten Wolfsteinischen Lehen, nämlich eines Hofes zu Schafftnach und zweier Höfe zu Geckerspuch von dem größeren Teil des Lehnsgerichts zu Recht erkannt worden sei, dass die Kläger endlich beteuern sollen, dass sie diese Lehen länger als Lehensrecht in nützlicher Gewer besessen haben. Siegler: der Aussteller. Beisitzer des Lehnsgerichts: Jacob Sawrzapf, Bürger zu Sulzbach, Albrecht Peinstorffer, Hanns Waltstromer, Wygles Rauscher, Linhart Hirsvogel, Peter Harstorffer, beide Bürger zu Nürnberg, Jobst Kelner, Ulreich Mayr, Bürger zu Neumarkt, Wernher Purger zu Lauf, Hanns Pernstarffer, Cunradt Hewman, Hanns Mayr, beide Bürger zu Schwabach, Hanns Fryckenhoffer, Engelhardt Schütz, Ulreich Yschoffer, Balthesar Pemer, Bürger zu Nürnberg.
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Frydrich zum Wolffstain beurkundet, dass in dem Streite zwischen Ulman Hegnein dem Jüngeren, Bürger zu Nürnberg, als Vertreter seiner Ehefrau Kunigund, und Hanns und Steffan den Taetzeln, Klägern, einer- und Ulrich Haller dem Jüngern und dessen Sohn Ulrich, Beklagten, andererseits, wegen der von Peter Zollner hinterlassenen, den Klägern von dessen Witwe Margaretha vermachten Wolfsteinischen Lehen, nämlich eines Hofes zu Schafftnach und zweier Höfe zu Geckerspuch von dem größeren Teil des Lehnsgerichts zu Recht erkannt worden sei, dass die Kläger endlich beteuern sollen, dass sie diese Lehen länger als Lehensrecht in nützlicher Gewer besessen haben. Siegler: der Aussteller. Beisitzer des Lehnsgerichts: Jacob Sawrzapf, Bürger zu Sulzbach, Albrecht Peinstorffer, Hanns Waltstromer, Wygles Rauscher, Linhart Hirsvogel, Peter Harstorffer, beide Bürger zu Nürnberg, Jobst Kelner, Ulreich Mayr, Bürger zu Neumarkt, Wernher Purger zu Lauf, Hanns Pernstarffer, Cunradt Hewman, Hanns Mayr, beide Bürger zu Schwabach, Hanns Fryckenhoffer, Engelhardt Schütz, Ulreich Yschoffer, Balthesar Pemer, Bürger zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden 347
S. I. L. 249 Nr. 578
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden >> D-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung)
26.07.1454
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit anh. gut. Siegel
Überlieferung: Ausf.
Originaldatierung: G. an freytag Nach s. Jacobstag etc. 1454
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1454
Monat: Juli
Tag: 26
Überlieferung: Ausf.
Originaldatierung: G. an freytag Nach s. Jacobstag etc. 1454
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1454
Monat: Juli
Tag: 26
Fryckenhoffer, Hans
Haller, Ulrich
Harsdorffer, Peter
Hegnein, Kunigunde
Hegnein, Ulmann
Heumann, Konrad
Hirsvogel, Linhart
Kelner, Jobst
Mayr, Hanns
Mayr, Ulrich
Painstorffer, Albrecht
Pernstarffer, Hans
Pömer, Balthasar
Purger, Werner
Rauscher, Wigulaus
Sauerzapf, Jakob
Schaftnach, Hof
Schütz, Engelhart
Tetzel, Hans
Tetzel, Stephan
Waltstromer, Hans
Wolfstein, Friedrich
Yschoffer, Ulrich
Zollner, Margaretha
Zollner, Peter
"Geckerspuch"
Regelsbach (?)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Ratskanzlei - siehe auch Nürnberger Archivalien (Tektonik)
- A-, B-, C-, D-, E-Laden (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden (Bestand)
- D-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung) (Gliederung)