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Rechnung 1585/86
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1585-1586
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Erwerbungen an (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen:
- Rüstungen und Rüstungsteile von Martin Waibel, Plattner (fol. 273r), Tobias Drechsel (vergoldete Eisenteile, fol. 273v), Oswald Spielbihler, Plattner (fol. 336r);
- Feuerwaffen von Burkhard Kroll, Büchsenschäfter (fol. 272r), Peter Zweck, Büchsenschmied (fol. 272r, 272v, 273r, 274v), Georg Rieger, Büchsenmacher (fol. 272r, 273r, 273v), Jakob Schlude (fol. 272r, 272v, 273r, 274v, 329v), Andreas ("Enderiss") Rueff (fol. 272v), Erhard Rieger (fol. 273r), Hans Spielbihler, Schuhmacher (Pistolenhalfter, fol. 273r; Büchsenhalfter, fol. 337v), Andreas Geggel, Schlosser (Pulverflaschen, fol. 273r, 273v), Hans Kaiser, Rohrschmied zu Suhl (fol. 273r, 274v), Jakob Stehlin, Büchsenmacher (fol. 274r), ein "feür-mörsel" aus Schwäbisch Hall (fol. 273v, 274v), 3 fl. für die Büchse des zu Herrenberg hingerichteten Wilderers Hans Schneider an dessen Witwe (fol. 314r), Hans Reiter, Messerschmied zu Tübingen (Beschläge auf Pulverflaschen, fol. 337v);
- Klingenwaffen bzw. -teile von Adam Baur, Klingenschmied zu Urach (fol. 272v, 273r, 274v), Christoph Merck, Urach (fol. 274r), Georg Messner, Messerschmied zu Stuttgart (fol. 274v), Ciriak Welsch (mit Samt überzogene Säbelscheiden, fol. 336r), Franz Gürtler (fol. 336r), Thomas Mertz, Goldschmied (Gravuren auf Säbeln, fol. 336r);
- Besteck von Abraham Goldschmied (Goldlöffel, fol. 325r);
- Silbergeschirr (z. T. mit Edelsteinen) von Georg Bantzer, Goldschmied zu Augsburg (Gevattergeld für Dietrich von Plieningen, fol. 314r; dito für Jakob von Hoheneck, fol. 314v; dito für Burkhard von Berlichingen, fol. 315r; Hochzeitsgeschenk für Friedrich Humpis ("Hundtbiss"), dito für den Hofmeister des Frauenzimmers, Gevattergeld für die Ehefrau des Friedrich von Plieningen, fol. 316r; Hochzeitsgeschenk für den Sohn von Dr. Kuehlmann, fol. 316v; Gevattergeld für Graf Friedrich von Öttingen, fol. 317r; Geschenk für den Obervogt von Tuttlingen, fol. 317v; Gevattergeld für die Ehefrau des Obervogts zu Vaihingen, fol. 324v; 326r), Abraham Goldschmied (Hochzeitsgeschenk für Jakob von Ehingen, fol. 315r; dito für Hans Wolf von Stammheim, fol. 324r; 325r; 325v), Hans Raiser, Augsburg (Geschenk für Christoph Machtolf, Wirt zu Vaihingen, fol. 316r; Hochzeitsgeschenk für den von Binau, fol. 317r), Hans Wilhelm von Wildenau genannt Voll (fol. 317r), Abraham Altermann, Goldschmied (für Sebastian Schaffalitzky, fol. 332r);
- Schmuck und Edelsteine von Abraham Goldschmied (u.a. Schmuck für die Hochzeit des Herzogs Ludwig (mit Ursula geb. v. Pfalz-Veldenz, 1572-1635), fol. 324r; Goldkette für den von Stotzingen, Perlen, fol. 325v), ungenannter Herkunft (u.a. Hochzeitsgeschenk für Herzog Karl von Münsterberg(-Oels), fol. 324r), Hans Raiser (u.a. Schmuck für die herzogliche Hochzeit, fol. 324v, Hochzeitsgeschenk für Markgraf Ernst Friedrich von Baden(-Durlach), fol. 324v; ein Türkis, fol. 325r; von Herzog Georg Johann, Pfalzgraf (von Pfalz-Veldenz) gekaufter Schmuck, fol. 330r), Heinrich von Riesel, Seidensticker (Perlenketten, -hauben, fol. 324v), Georg Miller, Goldschmied zu Augsburg (Goldgürtel, fol. 325r), Stefan Steinschneider (fol. 336v);
- Uhren, z. T. vergoldet, von Ludwig Mauerbeck (fol. 335r, 335v, 337v);
- Gemälde und Grafiken von Hans Baumann, Goldschmied (Abkonterfeiungen von Herzog Ludwig und Herzogin Ursula, fol. 336v), Salomon Taubenhauer (Fahnen, fol. 336v); - plastische Figuren von ungenannter Herkunft (eine silberne Birne, Gevattergeld für Karl von Dachsberg, fol. 315r), von Hans Baumann, Goldschmied (silbern vergoldetes Eichenlaub, fol. 335v);
- Münzen, Medaillen, metallene Brustbilder: Angaben zu Lieferungen von Silber aus Christophstal und Prägung von Münzen daraus (fol. 136r), Kaspar Distler, Goldschmied (Prägestock für Taler mit dem Brustbild des Herzogs, fol. 332r);
- Tapezerei aus Leder von Hans Gräfinger aus Regensburg (fol. 258r);
- Nachttöpfe aus Zinn von Georg Mertelin, Kannengießer aus Stuttgart (fol. 258r);
- ein Druckrad von Ludwig Mauerbeck, Uhrmacher (fol. 332v);
- zwei in Stahl geschnittene Wappen von Hans Baumann, Goldschmied (fol. 334r)
- ein Vogelkäfig von Kaspar Billinger aus Stuttgart (fol. 314r)
- zwei in Glas geschmelzte Wappen von dem Glasmaler zu Tuttlingen (fol. 335r);
- venezianische Spiegel von dem Modisten in Stuttgart (fol. 335v);
- ein Aufzug, den Salomon Taubenhauer, Seidensticker, zur fürstlichen Hochzeit in Durlach gemacht hat (fol. 335v).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.