Oberbürgermeister von Reutlingen Oskar Kalbfell kündigt Rücktritt an
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D731011/105
6026912
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1973 >> Juni
02.06.1973
Bericht, eingeblendet Statements, Ausschnitte aus Gespräch: ab 00'29: (O-Ton) Oskar Kalbfell, SPD, scheidender Oberbürgermeister von Reutlingen: Zur Entwicklung der Stadt Reutlingen, Bildungsmöglichkeiten, sein Anliegen gegenüber dem Bürger / (0'48)
REP ab 02'14: Mitwirkung der Bürger am Wiederaufbau Reutlingens nach dem zweiten Weltkrieg / Ohne sie hätte sich Reutlingen nicht in so kurzer Zeit zur modernen Industrie- und Kulturstadt entwickelt / (0'19)
REP ab 03'09: Freiwilliger Reutlinger Lastenausgleich: Alle Bürger haben für die Ausgebombten gespendet / Heute hätte er mit einem solchen Aufruf nicht mehr den gleichen Erfolg / (0'43)
REP ab 05'11: Spürt trotz guter Gesundheit nachlassendes Gedächtnis / Außerordentlicher Kräfteverbrauch bei 15 Stunden Arbeit pro Tag mit starker Konzentration / (0'33)
REP ab 06'15: Junge Leute, die sich aktiv für die SPD einsetzten, die Bürger aber mit manchen Äußerungen verprellten / Man kann nicht jeden Tag Neues verlangen, ohne die Finanzmittel dafür zu haben / Wir können uns mit dem Schulwesen und Leistungen für den Sport sehen lassen / Die Reutlinger Schwimmbäder, Schwimmen ist wichtig für Gesundheit der Kinder / (1'44)
REP ab 08'20: Wünscht seinem Nachfolger, dass er Kontakt hält zu den Menschen, ohne Rangunterschied / Zur geistigen Statur eines wackeren Bürgermeisters einer Stadt wie Reutlingen: Er darf nicht an den Bürgern vorbei gehen, muss aber auch einmal etwas abweisen können / Gemeindeordnung: "Du musst dich der Bürger annehmen" / (0'59)
Musik / (3'11)
REP ab 02'14: Mitwirkung der Bürger am Wiederaufbau Reutlingens nach dem zweiten Weltkrieg / Ohne sie hätte sich Reutlingen nicht in so kurzer Zeit zur modernen Industrie- und Kulturstadt entwickelt / (0'19)
REP ab 03'09: Freiwilliger Reutlinger Lastenausgleich: Alle Bürger haben für die Ausgebombten gespendet / Heute hätte er mit einem solchen Aufruf nicht mehr den gleichen Erfolg / (0'43)
REP ab 05'11: Spürt trotz guter Gesundheit nachlassendes Gedächtnis / Außerordentlicher Kräfteverbrauch bei 15 Stunden Arbeit pro Tag mit starker Konzentration / (0'33)
REP ab 06'15: Junge Leute, die sich aktiv für die SPD einsetzten, die Bürger aber mit manchen Äußerungen verprellten / Man kann nicht jeden Tag Neues verlangen, ohne die Finanzmittel dafür zu haben / Wir können uns mit dem Schulwesen und Leistungen für den Sport sehen lassen / Die Reutlinger Schwimmbäder, Schwimmen ist wichtig für Gesundheit der Kinder / (1'44)
REP ab 08'20: Wünscht seinem Nachfolger, dass er Kontakt hält zu den Menschen, ohne Rangunterschied / Zur geistigen Statur eines wackeren Bürgermeisters einer Stadt wie Reutlingen: Er darf nicht an den Bürgern vorbei gehen, muss aber auch einmal etwas abweisen können / Gemeindeordnung: "Du musst dich der Bürger annehmen" / (0'59)
Musik / (3'11)
0:13:00; 0'13
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Reutlingen RT
Bürgermeister: Oberbürgermeister
Rücktritt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ