Reichenauische Missiven.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 96 Nr. 108
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 96 Reichenau
Reichenau >> Generalia >> Correspondenz
1669-1671
Enthält: Verleihung des Zehnten in Tuttlingen; Austausch der Schloss- und Propsteigüter zu Schienen; Zinsschulden der Reichenau gegen Johann Ludwig Morell, Kaiserlicher Kammerdiener zu Innsbruck, jetzt in Konstanz; Verleihung des Bruggerschen Lehen zu Singen; Wiederaufbau des Pfarrhofs zu Eigeltingen; Verwendung des Andreas Ruff als Schreiber in der Reichenauischen Kanzlei; Verkauf des Gutes Sandegg; Weinzoll an der Rheinbrücke zu Konstanz.
Archivale
Morell, Johann Ludwig; kaiserlicher Kammerdiener, Innsbruck, Konstanz
Ruff, Andreas; Kanzleischreiber, Reichenau
Eigeltingen KN; Pfarrhof
Salenstein, Kanton Thurgau [CH]; Lehensgut Sandegg
Schienen : Öhningen KN; Propsteigüter
Schienen : Öhningen KN; Schlossgüter
Singen (Hohentwiel) KN; Bruggersches Lehen
Tuttlingen TUT; Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) (Tektonik)
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