Wasserstreitsache der Gewerkschaft Vater Abraham Fundgrube gegen die Mühlenbesitzer Heinrich Louis Lorenz, Johann Gottlieb Melzer, Johann Christian David Meyer und Johann Gotthelf Schreiter sowie Carl August Haubold, alle bei Marienberg, Bd. 2
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40101 Marienberger Silberbergbaugesellschaft, Nr. 239 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: W 3313/30
40101 Marienberger Silberbergbaugesellschaft
40101 Marienberger Silberbergbaugesellschaft >> 1. Marienberger Silberbergbaugesellschaft >> 1.2. Besitz und Rechte
Okt. 1851 - Feb. 1854
Enthält u.a.: Beweisführung.- Zeugenbefragung.- Abschriften aus Akten und Bergurteilen über den Hieronymus Stolln, Mühlen, Konzessionen, Wasserrechte ab 1653.- Urteil des Appellationsgerichtes Dresden in der Klage Heinrich Louis Lorenz gegen die Gewerkschaft Vater Abraham Fundgrube v. 8.5.1852.- Untersagung der Benutzung der Wasser des Reitzenhainer Zeuggrabens und des Hieronymus Stollns durch die Mühlenbesitzer Gebrüder Johann Carl und Johann Gottlieb Melzer zum Antrieb derer neu errichteten Knochenstampfe.- Urteil des Oberappellationsgerichtes Dresden in der Sache Heinrich Louis Lorenz, Friedrich Thierfelder bzw. dessen Konkursverwalter sowie Johann Gottlieb Melzer gegen die Gewerkschaft von Vater Abraham v. 8.12.1853.
darin: :
Bl. 29: Zwei Seigerskizzen über die söhlige Lage des alten Katharina Stolln und der Katharina Rösche (kein Makrofiche).
darin: :
Bl. 29: Zwei Seigerskizzen über die söhlige Lage des alten Katharina Stolln und der Katharina Rösche (kein Makrofiche).
Prov.: Advokat Brause in Freiberg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:23 MEZ