Testament der Eheleute Junker Dietherich von Akenschock zu Amelsbüren und Margarete Agnes von Rhemmen zu Bernsfeldt, vom 26. Juni 1651, verkündet am 20. Dezember 1658.
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B-Testa, II 1004
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1651 - 1658
Enthält: Am alten Steinweg hat der Mann seinen Hof mit Gademen und Ölmühle. Er setzt ein seinen Bruder Henrich v. A., Burgmann zu Horstmar, als Ersatzerben seinen Bruder Philipp und seinen Schwestersohn Christoph Dieterich von Mevertt zum Heitzhaus. Vermächtnisse erhalten 1. seine Schwester Anna Margarete, Frau von Zweiffell, 2. seine Schwester Ursula Agnes, Frau von Mevert, 3. die Kinder seiner + Schwester Anna Judith, Frau Droste zu Beverforde, 4. seine Schwester Fewe [Frea ?] Elisabeth, Frau von Rhemmen, 5. seine Patinnen Johanna Margarete von Mevertt und Judith von Beverforde, 6. Johan Breiker, Pastor von Amelsbüren. Die Frau setzt den Mann als Erben ein und ordnet Vermächtnisse an für 1. ihren Bruder Johan Henrich von Rhemmen, 2. ihre 4 Schwestern Elisabeth Anna, Dorothea Katharina, Richtmodt und Anna Sophia. Zu Testamentsvollstreckern werden ernannt ihr Vetter Goddert Travelman zur Maser und Notar Gerhard Wibbeling. Siegel der Testatoren. Zeugen: Everhard Roters, Thobias [Thonias ?] Barlow u. Dr. med. Bernhard Rottendorff (Siegel des Letzteren). Fürstl. Richter: Dr. Bernard Forckenbeck.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ