1.-16. Vormundschafts-Rechnungen für Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg, aufgestellt von Hofrat Schumacher junior und abgehört und für richtig befunden von Wilhelm August Graf von Taubenheim
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 10 Bü 166
A 40 c
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 10 Vermögensverwaltung der Familie der Herzöge von Urach (mit Unterlagen zu den Palais Urach in Stuttgart und zur Villa Leuchtenberg in Lindau)
Vermögensverwaltung der Familie der Herzöge von Urach (mit Unterlagen zu den Palais Urach in Stuttgart und zur Villa Leuchtenberg in Lindau) >> 5. Rechnungswesen >> 5.4 Vormundschaftsrechnungen für Herzog Wilhelm (II.)
15. Nov. 1869 - 31. Dez. 1885 (1886)
Enthält:
Einnahmen v. a. aus dem Urach'schen Familienfideikommiss und aus dem Kapitalvermögen bei der Württembergischen Hofbank; Ausgaben v. a. für die Gehälter und Entlohnungen von Dienstleistungen der Schlossverwalter von Schloss Lichtenstein, Alfred Zierold und Adolph Bossenmajer, des Baurats Johann Georg Rupp, des Hofbaudirektors Joseph Egle und des Oberförsters Seitz; Ausgaben für Baurechnungen, für die Gemeindepflege Honau, für die Zahlung der im Teilungsprotokoll in der Nachlass-Sache des Wilhelm (I.) Herzog von Urach Graf von Württemberg geregelten sog. Leuchtenberg'schen Pensionen (u. a. an Mathilde Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg, verh. Principessa Altieri), für die Zahlung des Nießbrauchs der Florestine Herzogin von Urach Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Monaco) aus dem Herzoglich Urach'schen Familienfideikommiss, für Zahlungen an Eberhard Graf von Württemberg (1833-1896), für die Gehälter und Entlohnungen von Dienstleistungen des Kammerherrn Theobald Freiherr von Oer-Egelborg, des Rudolph Graf von Fugger-Glött und des Justizrates Julius von Amelunxen und für Verwaltungskosten
Bemerkungen:
Zum Vormund des Herzogs war dessen Onkel, der Oberststallmeister und Oberhofrats-Präsident Wilhelm August Graf von Taubenheim, bestellt worden.
Einnahmen v. a. aus dem Urach'schen Familienfideikommiss und aus dem Kapitalvermögen bei der Württembergischen Hofbank; Ausgaben v. a. für die Gehälter und Entlohnungen von Dienstleistungen der Schlossverwalter von Schloss Lichtenstein, Alfred Zierold und Adolph Bossenmajer, des Baurats Johann Georg Rupp, des Hofbaudirektors Joseph Egle und des Oberförsters Seitz; Ausgaben für Baurechnungen, für die Gemeindepflege Honau, für die Zahlung der im Teilungsprotokoll in der Nachlass-Sache des Wilhelm (I.) Herzog von Urach Graf von Württemberg geregelten sog. Leuchtenberg'schen Pensionen (u. a. an Mathilde Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg, verh. Principessa Altieri), für die Zahlung des Nießbrauchs der Florestine Herzogin von Urach Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Monaco) aus dem Herzoglich Urach'schen Familienfideikommiss, für Zahlungen an Eberhard Graf von Württemberg (1833-1896), für die Gehälter und Entlohnungen von Dienstleistungen des Kammerherrn Theobald Freiherr von Oer-Egelborg, des Rudolph Graf von Fugger-Glött und des Justizrates Julius von Amelunxen und für Verwaltungskosten
Bemerkungen:
Zum Vormund des Herzogs war dessen Onkel, der Oberststallmeister und Oberhofrats-Präsident Wilhelm August Graf von Taubenheim, bestellt worden.
1 Bü (1,5 cm)
Archivale
Schaden: teilweise stark verschmutzt
Fugger-Glött, Rudolph; Graf
Oer-Egelborg, Theobald von; Freiherr, kgl. württembergischer Kammerherr
Schumacher, Karl von; Geheimer Hofrat, 1831-1915
Seitz, Oberförster
Urach, Haus; Familienfideikommiss, Herzogliches
Zierold, Alfred; Schlossverwalter auf Schloss Lichtenstein
Honau : Lichtenstein RT; Gemeindepflege
Lichtenstein RT; Schloss
Stuttgart S; Württembergische Hofbank
Württemberg; Hofbank
Hofbank, königlich-württembergische
Leuchtenberg'sche Pensionen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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