Otto Woringen, Vogt des Amtes Brüggen, Mattheis Ha
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K 32
F 1 Amern Amern
Amern >> Urkunden
1798 Februar 27
Regest: Otto Woringen, Vogt des Amtes Brüggen, Mattheis Hartges und Jakob Laaden, Schöffen, beurkunden, daß Mattheis Butz und Peter Albertz, Vorsteher zu Amern-St. Anton, für diese Gemeinde am 5. Februar 1795 von Johann Weffers 300 Reichstaler zur Bezahlung von Kontributionen und Requisitionen sowie 100 Reichstaler wegen beschlagnahmter Pferde geliehen haben. Hierzu haben am 25. August 1795 die Beerbten Jan Müllers, Mattheis Genenger, Engel Butz, Peter Feger, Jeles Ramacher, Peter gen Eschen, Gerard Wallraff, Theodor Cöhnen, Albert Genenger, Frau von Roth, Jeles Steemans, Johannes Mattheis Genenger, Johannes Theißen, Merten Joepen, Martin Walraffen, Johannes Weffers, Laurenz Thoerschen, Everhard Couson, Arnold Engels, Wilhelm Küpers, Johann Feger, Mattheis Gisberz, Gerard Dehles, Henrich Berger, Mattheis Busch, Josef Berger und Johann Thoerschen ihre Genehmigung erteilt und darin eingewilligt, daß die Gesamtsumme von 400 Reichtalern, jeden zu 80 Kölnischen Albus gerechnet, fortan alljährlich am Christfest mit 4 v.H. verzinst wird. Die Schuldsumme kann beiderseits ein halbes Jahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zur Bürgschaft für das Kapital und die verfallenen Zinsen stehen die gesamten beweglichen und unbeweglichen Güter der Eingesessenen. Actum Brüggen. Or.Pap. mit den aufgedruckten Siegeln des Vogtes und der Schöffen, ausgefertigt durch H.G. Sybertz, Gerichtsschreiber.
Papier, ein Bogen, zwei aufgedrückte Lacksiegel
Urkunden
Woringen, Otto
Hartges, Mattheis
Laden, Jakob
Butz, Mattheis
Albertz, Peter
Weffers, Johann
Müllers, Jan
Genenger, Mattheis
Butz, Engel
Feger, Peter
Ramacher, Jeles
Eschen, Peter gen
Wallraff, Gerard
Cöhnen, Theodor
Genenger, Albert
Roth, von
Steemans, Jeles
Genenger, Johannes Mattheis
Theißen, Johannes
Joepen, Merten
Walraffen, Martin
Weffers, Johannes
Thoerschen, Laurenz
Couson, Everhard
Engels, Arnold
Küppers, Wilhelm
Feger, Johann
Gisbertz, Mattheis
Dehles, Gerard
Berger, Henrich
Busch, Mattheis
Berger, Josef
Thoerschen, Johann
Sybertz, H.G.
Brüggen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ