Kriegsstelle zur Vorbereitung der Wirtschaftsfragen für die Friedensverhandlungen (Büro Staatsminister Dr. Karl Helfferich) (Bestand)
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BArch R 704
call number: R 704
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Oberste Organe
1917-1918
Geschichte des Bestandsbildners: Beauftragung Karl Helfferichs durch Reichskanzler Georg von Hertling im Dezember 1917 mit der Vorbereitung der Wirtschaftsfragen für die Friedensverhandlungen mit Russland; Ausdehnung des Auftrages durch Erlass des Reichskanzlers vom 14. Dez. 1917 auf die Verhandlungen mit Rumänien und am 23. Dez. 1917 auf die Vorbereitung eines Friedensabschlusses mit allen noch im Krieg befindlichen Staaten einschließlich Bulgarien; Abschluss der Tätigkeit Helfferichs durch dessen Betrauung mit der Wahrnehmung der diplomatischen Vertretung des Deutschen Reiches bei der Regierung der Russischen Föderativen Sowjetrepubliken in Moskau im Juli 1918; Auflösung im Dezember 1918 durch Verfügung Eberts als Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten.
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Nach Auflösung der Kriegsstelle übernahm das Auswärtige Amt die Akten. Ein Teil wurde im Januar 1937 vom Reichswirtschaftsministerium, ein anderer Teil im Januar 1938 vom Reichsfinanzministerium an das Reichsarchiv abgegeben.
Die ursprüngliche Registratureinteilung wurde für die Gliederung des Bestandes beibehalten. Kassationen wurde nicht vorgenommen.
Im August 1943 erfolgte die Auslagerung der Bestände des Reichsarchivs in den Berlepsch-Schacht bei Staßfurt und in den Graf-Moltke-Schacht bei Schönebeck (Elbe). Nach Kriegsende gelangten die Akten des Reichsarchivs, darunter auch die Akten des Bestandes der Kriegsstelle, in das 1946 gegründete Deutsche Zentralarchiv.
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Ein Findbuch wurde vom Reichsarchiv im Mai 1940 angefertigt.
Die notwendigen Arbeiten und Änderungen für dessen datengestützte Umsetzung und die Erstellung einer Online-Version erfolgten im Jahre 2005.
Inhaltliche Charakterisierung: Einrichtung der Kriegsstelle, Verwaltung und Organisation der Kriegsstelle; Rohstoffe und Versorgung; Wirtschafts- und Handelsangelegenheiten.
Länderakten u.a.: Russland, Rumänien, Bulgarien, Türkei, China, Japan, USA , Belgien, England, Schweiz, Frankreich, Elsass-Lothringen.
Erschließungszustand: Findbuch 1940, Online-Findbuch 2005
Zitierweise: BArch R 704/...
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Nach Auflösung der Kriegsstelle übernahm das Auswärtige Amt die Akten. Ein Teil wurde im Januar 1937 vom Reichswirtschaftsministerium, ein anderer Teil im Januar 1938 vom Reichsfinanzministerium an das Reichsarchiv abgegeben.
Die ursprüngliche Registratureinteilung wurde für die Gliederung des Bestandes beibehalten. Kassationen wurde nicht vorgenommen.
Im August 1943 erfolgte die Auslagerung der Bestände des Reichsarchivs in den Berlepsch-Schacht bei Staßfurt und in den Graf-Moltke-Schacht bei Schönebeck (Elbe). Nach Kriegsende gelangten die Akten des Reichsarchivs, darunter auch die Akten des Bestandes der Kriegsstelle, in das 1946 gegründete Deutsche Zentralarchiv.
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Ein Findbuch wurde vom Reichsarchiv im Mai 1940 angefertigt.
Die notwendigen Arbeiten und Änderungen für dessen datengestützte Umsetzung und die Erstellung einer Online-Version erfolgten im Jahre 2005.
Inhaltliche Charakterisierung: Einrichtung der Kriegsstelle, Verwaltung und Organisation der Kriegsstelle; Rohstoffe und Versorgung; Wirtschafts- und Handelsangelegenheiten.
Länderakten u.a.: Russland, Rumänien, Bulgarien, Türkei, China, Japan, USA , Belgien, England, Schweiz, Frankreich, Elsass-Lothringen.
Erschließungszustand: Findbuch 1940, Online-Findbuch 2005
Zitierweise: BArch R 704/...
Kriegsstelle zur Vorbereitung der Wirtschaftsfragen für die Friedensverhandlungen (Büro Staatsminister Dr. Karl Helfferich) (Büro Dr.Helfferich), 1917-1918
122 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Walter Vogel; Die Organisation der amtlichen Presse- und Propagandapolitik des Deutschen Reiches von den Anfängen unter Bismarck bis zum Beginn des Jahres 1933. Berlin 1941.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ